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Der kleine Bruder der Zlin 126 -
Die 1955 von der tschechischen Luftwaffe in Dienst gestellte Zlin 226 war ihrem Vorgängermuster 126.2 weitgehend ähnlich und
wies eine völlig aus Metall aufgebaute Struktur auf, wobei noch einige Stellen des Rumpfes und der Steuerflächen mit Stoff bespannt waren. Im Gegensatz zu ihrem großen Bruder, der mit einem Walter Minor 4-III von
112 kW Leistung ausgerüstet war, besaß die Z 226 jedoch ein neues Triebwerk mit 119 kW.
Die drei berühmten Z - Das erste Mitglied der Z 226-Familie war ein Schlepper
für Segelflugzeuge mit der Bezeichnung 226B Bohatyr (Held). Er wurde von dem neuen, hängend eingebauten Sechszylinder-Reihenmotor Walter Minor 6-III angetrieben und führte rasch zu dem Standard-Zweisitzer 226T
Trener 6, auf den schließlich die einsitzige Kunstflugausführung 226A folgte.
Ein großer Exporterfolg -
In 1 200 Exemplaren gebaut, stellten die Zlin der Baureihe 226 und deren Vorfahren eine
außergewöhnlich erfolgreiche Familie von Schul-und Kunstflugzeugen dar. Sie fanden einen erheblichen Absatz im Export, insbesondere innerhalb des Ostblocks, und wurden dann später von den nicht weniger hochwertigen
Zlin 326, 526 und 726 abgelöst.
Die wichtigsten Versionen Z 226 Bohatyr (Schleppflugzeug); Z 226T Trener 6 (Standard-Schulausführung); Z 226A (einsitzige Kunstflugversion).
Die wichtigsten Abnehmerländer Tschechoslowakei und zahlreiche Ostblockländer.
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——— TECHNISCHE DATEN — Typ:Z 226T Art: Schulflugzeug Triebwerk: ein luftgekühltes, hängend eingebautes Sechszylinder- Reihentriebwerk Walter Minor
6-III mit 119 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 235 km/h; Reisegeschwindigkeit 210km/h; Landegeschwindigkeit 78 km/h; Dienstgipfelhöhe 5 500 m; Reichweite 460 km Masse: Leermasse 570 kg;
höchstzulässige Abflugmasse 818 kg Abmessungen: Flügelspannweite 10,28 m; Länge 7,80 m; Höhe 2,06 m Bewaffnung: keine Besatzung: 2
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