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Die Überlegenheit in der Luft -
Das Auftreten der ersten MiG-23 und MiG-25 war ein schwerer Schock für die US-Luftwaffe. Um die gefährdete Luftüberlegenheit
auch künftig zu wahren, nahm das Pentagon bereits kurz nach der Einführung der F-15 eines der ehrgeizigsten Luftfahrtprojekte aller Zeiten in Angriff. 1983 wurden die Spezifikationen für einen Advanced Tactical
Fighter (ATF) veröffentlicht. Gefordert wurden unter anderem die Fähigkeit zum Reiseflug mit Überschallgeschwindigkeit ohne Nachbrennereinsatz, ein großer Einsatzradius, geringe Ortungsanfälligkeit und hohe
Wendigkeit.
Das Programm -
Im Oktober 1986 wurden zwei Konsortien (Lockheed/Boeing und Northrop/McDonnell Douglas) mit dem Bau je zweier Prototypen unter der Bezeichnung YF-22A bzw. YF-23A beauftragt.
Gleichzeitig nahmen Pratt & Whitney und General Electric die Entwicklung neuer Triebwerke mit der Bezeichnung YF119 bzw. YF120 auf. Mit dem Beginn der Flugerprobung wurde für 1991 gerechnet. Die US-Luftwaffe
fordert 750 ATF, wird sich aus Kostengründen möglicherweise aber mit weniger begnügen müssen.
Eine ungewöhnliche Konfiguration -
Die geforderten Eigenschaften lassen sich nur durch umfangreiche
Verwendung von Verbundwerkstoffen und durch den Einsatz digitaler Flugregler erzielen, da der ATF über keine aerodynamische Eigenstabilität verfügt. Ungewöhnlich ist die extreme Trapezform der Tragflügel.
Schwenkbare Schubdüsen verkürzen die Start- und Landestrecke.
Die wichtigsten Versionen YF-23A.
Die wichtigsten Abnehmerländer USA.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: YF-23A Art: Luftüberlegenheitsjäger (Erprobungsträger) Triebwerk: zwei ZTL-Strahltriebwerke Pratt & Whitney YF119 mit Nachbrenner
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit Mach l ,5 ohne Nachverbrennung (geschätzt) Masse: nicht bekannt Abmessungen: Flügelspannweite 14,40 m; Länge 22,25 m Bewaffnung: eine mehrrohrige 20-mm-Maschinenkanone
M 61A1; Kampfmittelzuladung vier Luft-Luft-Flugkörper AIM-9 Sidewinder oder AIM-120 AMRAAM Besatzung: 1
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