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Der Nachteil des Luftschraubenantriebs.
Gegen Ende des zweiten Weltkriegs standen die ersten leistungsfähigen Propellerturbinentriebwerke zur Verfügung, die
wesentlich weniger Kraftstoff als die ersten Strahltriebwerke verbrauchten. Allerdings ließen sich mit den verfügbaren Propellern keine Überschallge- schwindigkeiten erreichen. Auch im hohen Unterschallbereich
sinkt der Wirkungsgrad einer Luftschraube beträchtlich, weil die Propeller- blätter bereits teilweise mit Uberschallgeschwindigkeit angeströmt werden.
Der letzte Versuch.
1950 schrieb die
US-Luftwaffe die versuchsweise Umrüstung eines vorhandenen Strahlflugzeugs auf einen sogenannten Überschallpropeller aus. Nachdem 1953 ein solcher Propeller an einer XF-88 mit einem Turbinentriebwerk AIlison
XT-38 getestet worden war, wurde Republic mit der Umrüstung zweier RF-84F in die Experimentalversion XF-84H beauftragt.
Zum Scheitern verurteilt.
Statt des vorhandenen Strahltriebwerks J65 baute
Republic ein Allison-Triebwerk XT4O ein, das den Propeller über eine 6 m lange Welle antrieb. Auch das Leitwerk mußte völlig umkonstruiert werden, um das gewaltige Rückdrehmoment der Luftschraube aufzunehmen. Die
Bodenerprobung begann im Sommer 1954 und der Erstflug fand am 21. Juli 1955 statt. Zu dieser Zeit standen aber bereits leistungsfähige Luftbetankungsverfahren zur Verfügung, so daß eine Reichweiten- steigerung
durch Propellerturbinen kein großes Interesse mehr bot. Da zudem ständig Probleme mit der Steuerung und Regelung auftraten, wurde das Programm schließlich eingestellt.
Die wichtigsten Versionen: XF-84H.
Die wichtigsten Abnehmerländer: USA.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ:XF-84H Art:Erprobungsträger Triebwerk: ein Propellerturbinentriebwerk Attison XT4O-A-1 mit 4 300 kW Leistungen: nicht bekannt
Masse: höchstzulässige Abflugmasse 13 245 kg Abmessungen: Flügelspannweite 10,21 m; Länge: 15,70 m; Höhe 4,69 m; Flügelfläche 30 m2 Bewaffnung:keine Besatzung:1
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