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Über dem Dach der Welt -
Anfang der 30er Jahre entwickelte Westland auf eigene Kosten das Mehrzweckflugzeug Wapiti zur PV.3 und PV.6 weiter. Im April 1933
überflogen diese beiden Flugzeuge den Mount Everest. Zu Ehren von Lady Houston, die dieses Unternehmen finanziert hatte, trugen die Flugzeuge den Namen Houston-Westland und Houston-Wallace.
Klassizismus gepaart mit Modernität -
Nach ihrer Rückkehr wurde die PV.6 im Werk Yeovil in eine militärische Mehrzweckversion umgebaut und auf ein neues Triebwerk Bristol Pegasus IIM3 mit 419 kW umgerüstet.
Der konventionelle zweisitzige Doppeldecker besaß ein starres Heckradfahrwerk mit verkleidetem Hauptfahrwerk. Nach der Erprobung durch die britische Luftwaffe RAF wurden 68 Wapiti auf den Stand Wallace Mk I
modifiziert. Es folgten 104 neugebaute Wallace Mk II mit einem leistungsstärkeren Triebwerk Bristol Pegasus IV und einer verglasten Haube über beiden Cockpits.
Fern der Front -
Viele Wallace wurden
nach ihrem Abzug von den Kampfstaffeln in Zielschleppflugzeuge umgebaut und für Ausbildungszwecke eingesetzt. Bis 1943 blieb das Flugzeug für diese und andere sekundäre Aufgaben im Einsatz.
Die wichtigsten Versionen Wallace Mk I und Mk II.
Die wichtigsten Abnehmerländer Großbritannien.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: Wallace Mk II Art: Mehrzweck-Kampfflugzeug Triebwerk: ein luftgekühltes Neunzylinder-Sterntriebwerk Bristol Pegasus IV mit 500 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 254 km/h in 1 525 m Höhe; Masse: Leermasse 1 670 kg; höchstzulässige Abflugmasse 2 608 kg Abmessungen: Flügelspannweite 14,15 m; Länge 10,40 m; Höhe 3,50 m
Bewaffnung: ein synchronisiertes 7,7-mm-Maschinengewehr Vickers und ein 7,7-mm-Maschinengewehr Lewis auf Schwenklafette Besatzung: 2
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