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Die britische Vorkriegsgeneration -
Zusammen mit der Armstrong-Whitworth Whitley und der Handley Page Hampden bildete die Vickers Wellington (Erstflug des Prototyps am 15. Januar 1936) bei
Kriegsausbruch den Schwerpunkt der britischen Flotte an Mittelstreckenbombern.
Eine außergewöhnliche strukturelle Festigkeit -
Die ersten Exemplare liefen der RAF ab Oktober 1938 zu, erlitten aber
trotz ihrer robusten Bauweise bei den ersten Tagangriffen gegen Deutschland so hohe Verluste, daß sie von Dezember 1939 bis Oktober 1943 nur noch als Nachtbomber Verwendung fanden. Dennoch repräsentierte die
Wellington in dieser Zeitspanne das Rückgrat des britischen Bomber Command.
Erfolgreiche Karriere beim Coastal Command -
Beim Coastal Command war die Wellington bis Kriegsende als Aufklärer,
Patrouillenflugzeug, U-Boot-Jäger und Minenleger im Einsatz und spielte eine wichtige Rolle bei der Schlacht im Atlantik gegen die deutschen U-Boote. Nach dem Krieg wurden übriggebliebene Wellington zu
Schulflugzeugen umgebaut und blieben bei der RAF bis 1953 im Einsatz. Insgesamt wurden 11 461 Exemplare bis Oktober 1945 gebaut.
Die wichtigsten Versionen: Mk I, II, III (Bomber); Mk VIII (Aufklärer);
Mk X (leistungsgesteigerter Bomber, 3 803 Exemplare); Mk XI, XII, XIII, XIV (Marineversionen); Mk XV, XVI (Transporter).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Großbritannien, Frankreich, Griechenland.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: Wellington Mk X Art: zweimotoriger Mittelstreckenbomber Triebwerk: zwei luftgekühlte 14-Zylinder-Doppelsterntriebwerke Bristol Hercules XI mit je 1103 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 410 km/h; Dienstgipfelhöhe 5 790 m; Reichweite 2 480 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 13 380 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 26,26 m;
Länge 19,68 m; Höhe 5,31 m; Flügelfläche 78,04 m2 Bewaffnung: acht 7,7-mm-Maschinengewehre; Kampfmittelzuladung 2 040 kg Besatzung: 6
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