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Schulungsbedarf der Regia Aeronautica -
Ende der 30er Jahre setzte in Italien wie in allen anderen europäischen Ländern eine Modernisierung des Flugzeugparks
ein. Die von den Ausbildungseinheiten verwendeten Doppeldecker hatten praktisch nichts mehr mit den Kampfflugzeugen zu tun, die der Schüler später beherrschen sollte. Die italienische Luftwaffe interessierte sich
daher lebhaft für die kleine FL.3, die soeben bei der Firma Azionaria Vercellese Industrie Aeronautiche (Avia) mit der Erprobung begonnen hatte. Dieses Muster wurde zwar ursprünglich als Reiseflugzeug konzipiert,
doch eignete es sich aufgrund seiner einfachen Konstruktion und seiner guten Flugeigenschaften ebenso gut als Grundschulflugzeug.
Avia kommt zum Zug -
Die von einem CNA-Motor mit 45 kW angetriebene
FL.3 war ein kleiner Tiefdecker, dessen zweiholmiger Flügel jeweils zur Hälfte mit Sperrholz und Stoff überzogen war. Der ganz aus Holz hergestellte Rumpf mit seinem U-förmigen Querschnitt wies zwei
nebeneinanderliegende Sitze in einem offenen Cockpit auf. Insgesamt stellte das Unternehmen vor und während des Kriegs 400 Exemplare her, die neben der Schulung auch für Verbindungsflüge dienten. In letzterem Fall
benutzte man eine FL.3-Version mit geschlossenem Cockpit. Aufgrund seines zivilen Ursprungs wurde das Flugzeug auch nach dem Krieg noch produziert.
Die wichtigsten Versionen FL.3.
Die wichtigsten Abnehmerländer Italien.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: FL.3 Art: Schul- und Verbindungsflugzeug Triebwerk: ein Kolbentriebwerk CNA mit 45 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 170km/h;
Dienstgipfelhöhe 4 200 m Masse: Leermasse 290 kg; höchstzulässige Abflugmasse 525 kg Abmessungen: Flügelspannweite 9,85 m; Länge 6,37 m; Höhe 1,75 m; Flügelfläche 14,35 m2 Bewaffnung: keine
Besatzung: 2
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