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Ausbildung finnischer Piloten -
Als die finnische Luftwaffe ihre Grundschulflugzeuge SAAB 91 Safir ersetzen mußte, gründete sie eine Entwurfsgruppe mit der
Bezeichnung IKO, die schließlich Valmet mit der Herstellung des neuen Musters Leko-70 betraute. Der erste Prototyp flog am 1. Juli 1975, während der zweite für die statischen Versuche diente.
Ein vielseitiges Muster -
Der ganz aus Metall gefertigte Tiefdecker mit starrem Fahrwerk besaß als Antrieb einen Kolbenmotor Avco Lycoming mit 149 kW und einer drehzahlkonstanten Zweiblattluftschraube. Dank
seiner robusten Zelle war das Flugzeug auch für den Kunstflug geeignet. Die finnische Luftwaffe bestellte 30 Exemplare der mit nebeneinanderliegenden Sitzen ausgestatteten L-70 und tauft sie auf den Namen Vinka. Das
Flugzeug ließ sich aber auch für Verbindungs- und Beobachtungsmissionen sowie Rettungs- und Suchaufgaben benutzen. An Unterflügelträgern konnte es sogar Kampfmittel bis zu 300 kg mitführen.
Eine Zivilversion -
Für eine Zellenlebensdauer von über 8 000 Stunden ausgelegt, fand die L-70 unter der Bezeichnung Miltrainer auch Abnehmer im zivilen Bereich. Sie diente neben der Schulung auch als Reiseflugzeug mit vier
Sitzen.
Die wichtigsten Versionen L-70 Miltrainer (zivil); L-70 Vinka (militärisch).
Die wichtigsten Abnehmerländer Finnland.
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———— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: L-70 Vinka Art: Schulflugzeug Triebwerk: ein Vierzylinder-Boxertriebwerk Avco Lycoming AEIO-360-A1B6 mit 149 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 235 km/h in Meereshöhe; Reisegeschwindigkeit 220 km/h Dienstgipfelhöhe 5 000 m; Reichweite 950 km Masse: Leermasse 765 kg; höchstzulässige Abflugmasse l 040 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 9,63 m; Länge 7,50 m; Höhe 3,31 m; Flügelfläche 14 m2 Bewaffnung: keine (300 kg an Unterflügelstationen möglich) Besatzung: 2
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