Schulflugzeug Aerospatiale CM-175 "Zephyr"

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Mit ihren guten Flugleistungen und ihrer Eignung für Katapultstarts und Decklandungen auf Flugzeugträgern war die CM-175 Zephyr ein vollwertiges Schulflugzeug für die französischen Marineflieger.


Das Interesse der Aeronavale -

Die herausragenden Flugeigenschaften des Strahltrainers Fouga CM-170 Magister in den Ausbildungs- und Einsatzstaffeln sowie in der Kunstflugstaffel der französischen Luftwaffe weckte bald das Interesse der französischen Marineflieger (Aeronavale). Einige ihrer Piloten hatten bereits in der Erprobungsphase die Gelegenheit wahrgenommen, die Prototypen dieses Flugzeugs zu fliegen.

Die Magister geht zur See -

Für den Einsatz auf Flugzeugträgern mußten jedoch noch einige Änderungen vorgenommen werden. So wurde das Fahrwerk erhöht und verstärkt, um bei Katapulstarts einen höheren Anstellwinkel zu ermöglichen, ohne daß das Heck das Flugdeck berührte, und um den harten Landestoß bei Decklandungen aufzufangen. Neben einem Fanghaken wurden auch noch eine modifizierte Cockpithaube und ein optisches Landeführungssystem eingebaut.

Die Zephyr bei den französischen Marinefliegern -

Der Prototyp der Zephyr flog erstmals am 31. Juli 1956. Da die Aeronavale seinerzeit keine ausreichend großen Flugzeugträger besaß, wurde die Flugerprobung auf zwei britischen Trägern vor der Küste von Cherbourg durchgeführt. Von den insgesamt 45 gebauten Exemplaren wurden 32 den Ausbildungsstaffeln zugeteilt und für die Pilotenschulung verwendet. Noch heute werden einige CM-175, die inzwischen den Herstellernamen Aerospatiale tragen, für Decklandeübungen verwendet.

Die wichtigsten Versionen CM-175.

Die wichtigsten Abnehmerländer Frankreich.
 


TECHNISCHE DATEN
Typ: CM-175
Art: trägergestütztes Schulflugzeug
Triebwerk: zwei Strahltriebwerke Turbomeca Marbore1IBmitje3,92kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 650 km/h in 7 000 m Höhe;
Dienstgipfelhöhe 11 000 m;
Reichweite 770 km
Masse: höchstzulässige Abflugmasse 3 400 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 12,15 m;
Länge 10,21 m;
Höhe 2,95 m;
Flügelfläche 17,30 m2
Bewaffnung: zwei Maschinengewehre, 100 kg Bomben
Besatzung: 2
 

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