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Rollenänderung -
Die 1916 von Douglas Thomas konstruierte S-4 war für die Jägeraufgabe ausgelegt und sollte einen 75 kW starken Gnome-Rhöne-Umlaufmotor als
Antrieb erhalten. Die mit nur einem Prototyp durchgeführten Versuche brachten indessen nicht die erhofften Ergebnisse, so daß sich die US-Streitkräfte gegen eine Einführung des Flugzeugs für diese Einsatzaufgabe
entschieden. Sie wählten stattdessen höherentwickelte Muster europäischer Hersteller, ließen die Thomas Morse S-4 jedoch nicht fallen, da sich gleichzeitig ein dringender Bedarf an Schulflugzeugen
herauszukristallisieren begann. Ab 1917 bestellten sie daher hundert S-4B, die abgesehen von einem etwas kürzeren Rumpf genau dem Ausgangsmuster entsprach.
Standardflugzeug der US-Flugschulen -
Kurz
darauf schlug der Hersteller für die gleiche Aufgabe eine neue Version vor. Sie wurde als S-4C bezeichnet und basierte weitgehend auf den für die Nieuport 17 entwickelten Fertigungsmethoden. Davon bestellten die
US-Streitkräfte 1 050 Einheiten, wovon die ersten 50 noch mit dem Gnome-Rhöne-Umlaufmotor ausgerüstet waren, obgleich sich dabei Wartungsschwierigkeiten ergaben. Die späteren Exemplare erhielten dann ein Le
Rhone-Triebwerk mit 60 kW. Bis November 1918 wurden 498 S-4C gebaut, worauf man die Produktion mit dem Waffenstillstand einstellte. Die in kleiner Stückzahl auch von der US Navy benutzte S-4 erlangte nach dem Krieg
großes Ansehen als Privatflugzeug.
Die wichtigsten Versionen S-4 (ursprünglicher Entwurf als Jagdflugzeug); S-4B (erste Serienversion); S-4C (verbesserte Serienausführung).
Die wichtigsten Abnehmerländer USA.
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—— TECHNISCHE DATEN —— Typ: S-4C Art: Schulflugzeug Triebwerk: ein Umlauftriebwerk Le Rhone mit 60 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 156 km/h;
Steigzeit auf 2 500 m 10 min Masse: höchstzulässige Abflugmasse 603 kg Abmessungen: Flügelspannweite 8,07 m; Länge 6,04 m; Flügelfläche 13,47 m2
Bewaffnung: ein 7,7-mm-Maschinengewehr Marlin oder eine Schießkamera Besatzung: 1
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