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In 75 Tagen gebaut -
Die Plebe erzielte bereits vor ihrem Erstflug einen Geschwindigkeitsrekord: vom Zeichenbrett zum fertigen Flugzeug in 75 Tagen. Als die USA
1953 aus technischen und finanziellen Gründen den Auftrag für etliche hundert McDonnell F3H strichen, war davon auch die Montagefirma Texas Engineering and Manufacturing Company (Temco) schwer betroffen. Ihr Chef,
Robert McCulloch, versprach seinen Angestellten den Bau eines eigenen Flugzeugs mit eigenen Mitteln, wobei ihm allerdings der Zufall zu Hilfe kam, da die US Navy kurz darauf ihre Absicht bekanntgab, die North
American SN-J durch ein neues Schulflugzeug zu ersetzen. Anderthalb Monate später war die Temco 33 fertig.
Nicht schlecht, aber auch nicht super -
Die Plebe (diesen Namen tragen die Neulinge auf der
Militärakademie von West Point) bestach vor allem durch die Einfachheit ihrer Zelle, deren Herstellung keinerlei Spezialwerkzeuge erforderte. Jedes Teil wurde praktisch vom Zeichenbrett weg gebaut. Den
Spezifikationen der US-Marine entsprechend, besaß die Plebe ein Dreipunktfahrwerk, dessen Haupteinheiten im Flügel Platz fanden, während das Bugrad in den Bug einzog. Der Tandemsitzer bot dank seiner großzügigen
Cockpitverglasung ausgezeichnete Sichtverhältnisse.
Der Sieger hieß jedoch Mentor -
Temco präsentierte die Plebe für den von der US Navy organisierten Wettbewerb und fand sich mit der Beech 45 Mentor
konfrontiert, die keinerlei Mühe hatte, als Sieger aus diesem etwas ungleichen Kampf hervorzugehen.
Die wichtigsten Versionen Temco 33 (ein Prototyp).
Die wichtigsten Abnehmerländer Keines.
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—— TECHNISCHE DATEN —— Typ: Temco 33 Art: Schulflugzeug Triebwerk: ein Kolbentriebwerk Continental O-470-13mit 168 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 309 km/h;
Dienstgipfelhöhe 6 500 m; Flugdauer 5 h 25 min Masse: Leermasse 817 kg; höchstzulässige Abflugmasse 1 135 kg Abmessungen: Flügelspannweite 9,36 m; Länge 7,27 m; Höhe 2,25 m;
Flügelfläche 13,6 m2 Bewaffnung: keine Besatzung: 2
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