Schulflugzeug Lockheed T2V-1 "Seastar"

lockheed t2v1 seastar

Die Seastar konnte zwar ihre Abstammung von der T-33 nicht verleugnen, doch wich sie in vielen Details von dem Vorgängermuster ab. Ein Beispiel dafür ist der "Kamelbuckel" des Rumpfes, während die T-Bird eine mehr langgestreckte Silhouette aufwies.


Die T-Bird geht auf See -

Anfang der fünfziger Jahre benutzte die US Navy zwar die T-33 für die Fortgeschrittenenschulung, doch konnten diese Flugzeuge nicht auf Trägerschiffen landen. Als nun Lockheed die mit eigenen Mitteln aus der T-Bird abgeleitete L-245 vorschlug, griff die Marine sofort zu. Der Prototyp absolvierte seinen Erstflug am 16. Dezember 1953, doch fiel die Vorstellung wenig überzeugend aus zwang das Unternehmen zu einer grundlegenden Überarbeitung seiner Konstruktion.

Kein sehr strahlender Stern -

Das Flugzeug trug nunmehr die Bezeichnung T2V-1 und wies gegenüber seinem Vorgänger erhebliche Unterschiede auf. Das Triebwerk Allison J33-A-20 der T-33 war dem J33-A-24 gewichen, Rumpf und Leitwerk hatten eine etwas andere Linienführung, der Sitz des Fluglehrers lag höher und die Cockpithaube besaß eine neue Form. Die US-Marine gab daraufhin 150 Stück in Auftrag und taufte das Flugzeug "Seastar" (Stern der Meere). Am 20. Januar 1956 flog das erste Serienmuster, und am 27. Mai 1957 begannen die Qualifikationsversuche auf dem Trägerschiff USS Antietam. Die Einsatzlaufbahn der 1962 in T-1A umbenannten Seastar war von zahlreichen Problemen gezeichnet, bis schließlich die T-2 Buckeye zur Verfügung stand.

Die wichtigsten Versionen T2V-1 (T-1 A).

Die wichtigsten Abnehmerländer USA.
 


TECHNISCHE DATEN
Typ: T2V-1 (T-1A)
Art: Schulflugzeug
Triebwerk: ein Strahltriebwerk Allison J33-A-24 mit 22,26 kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 828 km/h in 11 000 m Höhe;
Dienstgipfelhöhe 13 000 m;
Reichweite l 550 km
Masse: Leermasse 5 384 kg;
höchstzulässige Abflugmasse 7 110kg
Abmessungen: Flügelspannweite 14,25 m;
Länge 12,75 m;
Höhe 4,5 m;
Flügelfläche 222,30 m2
Bewaffnung: keine
Besatzung: 2
 

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