Schulflugzeug Rockwell T-39 "Sabreliner"

rockwell t39 sabreliner

Diese T-39D der US-Marine wird für die Ausbildung von EloKa-Spezialisten und Radarbeobachtern sowie für den Transport wichtiger Persönlichkeiten eingesetzt.


Auf der Suche nach einem passenden Triebwerk -

Der Prototyp der Sabreliner wurde von North American Aviation (seit 1967 North American Rockwell Corporation und seit 1973 Rockwell International Corporation) unter der Bezeichnung NA-246 auf eigene Kosten für das UTX-Programm (Utility Trainer Experimental) der US-Streitkräfte entwickelt und im Mai 1958 fertiggestellt. Da jedoch keine geeigneten Triebwerke zur Verfügung standen, konnte die NA-246 erst am 16. September 1958 zu ihrem Erstflug starten. Im Dezember 1958 begann die Flugerprobung auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Edwards.

Erstkunde USAF -

Im Januar 1959 bestellte die US-Luftwaffe USAF sieben Exemplare, die als T-39A in Dienst gestellt wurden. Danach folgte ein Auftrag über 143 T-39A, die ab Oktober 1960 geliefert wurden. Schließlich erwarb die USAF noch sechs T-39B mit Bordradar für die Ausbildung künftiger Piloten für die Republic F-105 Tunderchief. Drei T-39A wurden in die EloKa-Version T-39F umgebaut.

Die Sabreliner bei der US-Marine -

Die US-Marine beschaffte die Versionen T-39D für die Ausbildung ihrer Radarbeoachter und ihrer Piloten für die F-8 Crusader und F-4 Phantom. Dazu kamen sieben Verbindungsflugzeuge CT-39E und mehrere Transportflugzeuge CT-39G, die intensiv im Vietnamkrieg eingesetzt wurden. Einschließlich der zivilen Geschäftsreisevarianten Sabreliner 40, 60, 75, 75A, 80 und 85 sind über 500 Exemplare dieses zweistrahligen Flugzeugs gebaut worden.

Die wichtigsten Versionen
T-39A, T-39B, T-39D, T-39F, CT-39E, CT-39G.

Die wichtigsten Abnehmerländer USA.
 


——— TECHNISCHE DATEN ———
Typ: T-39D
Art: Schul- und Verbindungsflugzeug
Triebwerk: zwei ZTL-Strahltriebwerke Garrett TFE731-3mitje 16,5 kN
Leistungen: Reisegeschwindigkeit Mach 0,81;
Reichweite 4 450 km
Masse: höchstzulässige Abflugmasse 10 885 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 15,37 m;
Länge 14,30m;
Höhe 5,26 m
Bewaffnung: keine
Besatzung: 2
 

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