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Ein ,,Krummsäbel“ für den Fleet Air Arm
Die robuste und zugleich hochentwickelte Supermarine N 113 Scimitar (Krummsäbel) flog erstmals im Jahr 1956. Sie
profitierte von den Ent- wurfarbeiten der britischen Firma im Rahmen früherer Projekte, insbesondere den Typen 525 und 544. Der mit einem gepfeilten Flügel ver- sehene Mitteldecker wurde von zwei
Strahltriebwerken angetrieben, deren großdimensionierte Lufteinläufe seitlich des Rumpfes angeordnet waren. Die Scimitar F. 1 lief den britischen Marinefliegern ab 1958 zu, und als erste Einheit wurde die 803.
Staffel damit ausgerüstet.
Vielseitig im Kampfeinsatz
Die auf Flugzeugträgern stationierte Scimitar wurde von den Marinefliegern für eine Vielzahl von Aufgaben eingesetzt. Dank ihrer hohen
Flugleistungen ließ sie sich u.a. mit Luft-Luft-Flugkörpern Sidewinder bewaffnet für Interzep- tionseinsätze verwenden. Ihre kräftige Konstitution gestattete es aber auch, sie für taktische Missionen in geringen
Höhen zu verwenden, wobei entweder die 30-mm-Maschinenkanonen oder 454-kg-Bomben zum Zug kamen. Darüber hinaus war das Flugzeug aber auch für den Einsatz von Atomwaffen geeignet. Die britischen
Marinefliegerstaffeln erhielten insgesamt 76 Scimitar, die bis 1969 im Dienst standen und dann von der Blackbum Buccaneer abgelöst wurden.
Die wichtigsten Versionen: Scimitar F.1.
Die wichtigsten Ahnehmerländer: Großbritannien.
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TECHNISCHE DATEN: Typ:Scimitar F.1 Art:trägergestütztes Mehrzweckkampfflugzeug Triebwerk: zwei Strahltriebwerke Rolls-Royce Avon 202 mit je 52,64 kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 1 145 km/h in Meereshöhe; Dienstgipfelhöhe 14 020 m; Reichweite 2 290 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 15 515 kg Abmessungen:Flügelspannweite 11,33 m;
Länge 18,67 m; Flügelfläche 45,06 m2 Bewaffnung: vier 30-mm-Maschinenkanonen Aden plus vier 454-kg-Bomben oder Luft-Boden-Flugkörper Bullpup oder Luft-Luft-Flugkörper Sidewinder; atomare Bewaffnung möglich
Besatzung:1
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