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Ein Bomber für die Armee de l'Air -
1951 nahm die französische Firma SNCASO (Societe Nationale de Constructions Aeronautiques du Sud-Ouest - später: Sud-Ouest Aviation) die Entwicklung eines
zweistrahligen Bombers mit der Bezeichnung SO-4000 in Angriff. Das Muster übertraf alle Erwartungen und führte rasch zur Entwicklung einer neuen Version SO-4050 Vautour, die zunächst am 16. Oktober 1952 als
zweisitziger Allwetterjäger Vautour N flog. Am 4. Dezember 1953 folgte der einsitzige Jagbomber Vautour A und am 4. Dezember 1954 der zweisitzige Bomber Vautour B. Später wurden die Bezeichnungen in II-N, II-A und
II-B geändert.
Juventur -
Nach dem technischen und finanziellen Mißerfolg der vorhergehenden Prototypen Espadon und Grognard setzte Soud-Ouest ihre ganze Hoffnung auf die SO-4050. Zwischen 1956 und
1959 wurden insgesamt 146 Vautour gebaut. Die Allwetterjagdversion II-N blieb bis 1973 bei der französischen Luftwaffe im Einsatz, wenn auch zuletzt primär als Schulflugzeug für die taktischen und strategischen
Luftstreitkräfte. 1966 wurde ein Programm mit der Bezeichnung Juventur durchgeführt, um die Avionik und die elektrischen Systeme zu modernisieren. Zusätzlich erhielt die Außenhaut einen grauen Aluminiumanstrich.
Im israelisch-arabischen Krieg -
Finanzierungsprobleme verhinderten 1957 und 1958 die geplante Modernisierung der Vautour II-B. Daraufhin wurden die meisten II-A und II-B 1960 an Israel verkauft, wo sie
bis weit in die 70er Jahre hinein im Einsatz blieben und mit Erfolg in den verschiedenen arabisch-israelischen Kriegen verwendet wurden.
Die wichtigsten Versionen:
Vautour A und II-A (30 einsitzige Jagdbomber), B und II-B (40 zweisitzige Bomber), N und II-N (70 zweisitzige Abfangjäger).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Frankreich, Israel.
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TECHNISCHE DATEN: Typ: Vautour II-B Art: Bomber Triebwerk: zwei Strahltriebwerke SNECMA Atar 10IE-3mitje34,3kN Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 1102km/h in Meereshöhe; Dienstgipfelhöhe 15 000 m;
Reichweite 2 575 km Masse: Leermasse 14 900 kg; höchstzulässige Abflugmasse 20 700 kg Abmessungen: Flügelspannweite 15,11 m; Länge 15,84 m; Höhe 4,95 m; Flügelfläche 45 m2
Bewaffnung: Kampfmittelzuladung 2 400 kg Bomben Besatzung: 2
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