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Ein Gegenstück zur Eagle. Mitte der 70er Jahre wurde das Konstruktionsbüro Suchoi von der sowjetischen Luftwaffe mit
der Entwicklung eines Gegenstücks zur amerikanischen F-15 Eagle beauftragt. Das Projekt erhielt den Namen T-l0. Als das neue Flugzeug durch amerikanische Aufklärungssatelliten im Erprobungszentrum
Ramenskoje fotografiert wurde, erhielt es die vorläufige NATO-Bezeichnung Ram-K. Nach Behebung zahlreicher Entwicklungsprobleme ging die Su-27 mit der definitiven NATO-Bezeichnung Flanker 1980/81 in Serie.
Ein Jagdflugzeug der neuen Generation. Die Flanker repräsentiert einen deutlichen Fortschritt gegenüber älteren sowjetischen Jagdflugzeugen. Sie besitzt ein leistungsfähiges Impulsdopplerradar mit
Look-down/Shoot-down-Funktion, ein passives Zielsuch- und -Verfolgungssystem auf Infrarotbasis, weitreichende Luft-Luft-Flugkörper, hohe Reichweite und eine hervorragende Wendigkeit, die durch rechnergestützte
Stabilisierung in Verbindung mit einem elektrischen Flugsteuersystem (Fly-by-wire) erzielt wird. Neuere Versionen sollen teilweise aus Verbundwerkstoff aufgebaut werden und
elektronische Bildschirminstrumente erhalten.
Begegnung über der Barentssee. Die Flanker wurde 1982 eingeführt. Anfang 1989 standen bereits mehr als 100 Su-27 im Einsatz. In Zusammenarbeit mit dem
sowjetischen Frühwarn und Führungsflugzeug 11-76 Mainstay wurden seit 1986 zahlreiche simulierte Abfangeinsätze gegen NATO-Flugzeuge über der Barentssee geflogen. Norwegische und schwedische Flugzeuge haben die
Flanker auch über der Ostsee fotografiert. Im Zuge der sowjetischen Glasnost Politik wurde die Su-27 1989 auf der Luftfahrtausstellung in Paris vorgestellt.
Die wichtigsten Versionen.
Flanker-A (Prototypen), Flanker-B (einsitziger Abfangjäger), Su-27UB Flanker-C (zweisitzige Schulversion mit uneingeschränktem Kampfpotential), P-42 (spezielle Rekordversion).
Die
wichtigsten Abnehmerländer: Sowjetunion.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: Flanker-B Art: Allwetterjäger Triebwerk: zwei ZTL-Strahltriebwerke LjutkaAL-3 t F mit
je 123,9 kN Nachbrennerschub Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 2500 km/h (Mach 2,35) in großer Hohe; Dienstgipfelhöhe: 18000 m; Reichweite 1500 km Masse: höchstzulässige Ahftugmasse 28880 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 14,70 m; Länge 21,94 m; Höhe 5,93 m Bewaffnung: eine 30-mm-Maschinenkanone; zehn Luft-Luft-Flugkörper AA-8 Aphid, AA-9 Amos, AA-1OA/B/C Atamo A/B/C oder AA-11 Archer
Besatzung: 1
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