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Abfangjagdflugzeug Suchoi Su-22 ("Fitter")
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Eine Suchoi Su-22BM Fitter-H der libyschen Luftwaffe.
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Eine "abgemagerte" Version für den Export. Die Suchoi Su-22 ist ebenso wie die Su-20 eine Exportversion des Schwenkflügeltlugzeugs So17 mit vereinfachter Avionikausrüstung, die vorwiegend für den Export
bestimmt ist. Der Prototyp der So-17 flog erstmals am 2. August 1966 als S-221 oder Su-7IG. Die ersten Su-22 wurden 1972/73 beobachtet.
Andere Triebwerke, andere Flugkörper. Während die Su-I7 der
sowjetischen Luftwaffe von einem Nachbrennertriebwerk Ljulka AL-21F-3 mit 110 kN angetrieben werden, erhielt die Exportversion ein Tumanski-Triebwerk R-29B sowie leistungsfähigere Luft-Luft-Flugkörper. Die
rudimentäre Avionikausrüstung entspricht etwa dem Stand der Suchoi Su-7.
Mäßige Einsatzerfolge. Peru entschied sich 1977 für die Beschaffung von 48 einsitzigen Fitter-F und 4 zweisitzigen Fitter-G,
deren IFF-Ausrüstung nicht mit den sowjetischen Fla-Fk SA-3 ("Goa") Perus kompatibel war. Libyen erhielt die Fitter-H; zwei davon wurden im August 1981 von F-14 Tomcat der US-Marine über der großen
Syrte abgeschossen. Genauso wenig konnte der Irak mit seinen Su-22 im Golfkrieg gegen die F-4 Phantom des Iran ausrichten.
Die wichtigsten Versionen.
Su-22 Fitter-F (Exportversion der Su-17M Fitter-D), Su-22 Fitter-G (Exportversion des zweisitzigen Schulmusters Su-17 Fitter-G), Su-22 Fitter-J (entspricht der So- 17 Fitter-H mit Tumanski-statt
Ljulka-Triebwerk).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Sowjetunion, Irak, Peru, Syrien, Tschechoslowakei.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: Su-22 Fitter-J Art: einsitziges Jagd- und Luftnahunterstützungsflugzeug
Triebwerk: ein Strahltriebwerk Tumanski R-29B mit 112,8 kN Nachhrennerschub Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 2370 km/h; Dienstgipfelhöhe 17985 m; Reichweite 1 770 km
Masse: höchstzulässige Abflugmasse 19500 kg Abmessungen: Flügelspannweite 10,00-14,00 m; Länge 19,20 m; Höhe 5,00 m; Flügelfläche 40,10 m2 Bewaffnung: zwei 30-mm-Maschinenkanonen NR30;
Kampfmittelzuladung 3175 kg (Bomben, Raketen, Luft-Boden-Flugkörper Kerry und Luft-Luft-Flugkörper Atoll) an acht Außenlaststationen.
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