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Weiterentwicklung eines erfolgreichen Typs In einer finanziell äußerst prekären Situation entwarf die US-Firma Stearman im Jahr 1933 einen für die Anfängerschulung
ausgelegten Doppeldecker mit der Bezeichnung X-70, der nach der Übernahme durch Boeing als Model 73 die Ausgangsbasis für die überaus erfolgreiche E-75 Kaydet bildete. Für den Export schuf das Unternehmen den Typ
76, der strukturell dem Grundmuster entsprach. Die Stahlrohrkonstruktion war im Vorderteil des Rumpfes mit Blechen beplankt, während der hintere Teil stoffbespannt war. Die beiden versetzten Flügel gleicher Fläche
wiesen eine N-förmige Verstrebung auf. Vor den beiden Cockpits mit Doppelsteuer befanden sich einfache Windschutzscheiben.
Von der Schulung zum Angriff -
Der Typ 76 unterschied sich jedoch vom Model 73
durch den Antrieb, der im Fall der an die philippinische Luftwaffe und die argentinische Marine gelieferten Schulungsexemplare 76D aus einem Pratt & Whitney Wasp Junior mit 239 kW bestand, während die von
Brasilien als leichte Bomber bestellten 30 Flugzeuge 76C mit einem Wright R-975-E3 von 313 kW ausgerüstet waren. Diese Flugzeuge wurden noch bis 1936 geliefert.
Die wichtigsten Versionen 76D und 76C.
Die wichtigsten Abnehmerländer Argentinien, Brasilien, Philippinen.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: 76D Art: Schulflugzeug Triebwerk: ein luftgekühltes Neunzylinder-Stern-triebwerk Pratt & Whitney Wasp Junior mit 239 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 244 km/h; Dienstgipfelhöhe 5 029 m; Flugdauer 4 h 30 min Masse: höchstzulässige Abflugmasse 1 570 kg Abmessungen: Flügelspannweite 9,80 m; Länge 7,62 m;
Flügelfläche 27,60 m2 Bewaffnung: keine (zwei Maschinengewehre im Flügel und eines im hinteren Cockpit plus 60 kg Bomben bei der 76C) Besatzung: 2
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