Schulflugzeug Supermarine Spitfire Trainer

supermarine spitfire trainer

Es spricht für die Kunst der Konstrukteure von Supermarine, zwei Cockpits im Rumpf der Spitfire untergebracht zu haben, ohne die einmaligen Linien dieses legendären Jagdflugzeugs zu zerstören.


Eine zweisitzige Spitfire -

Die Schulversion Supermarine Spitfire Trainer entstand aus der einsitzigen Jagdversion Spitfire Mk VIII aus dem Jahr 1942. Das ursprüngliche Cockpit wurde nach vorn verlegt; gleichzeitig wurde dahinter und etwas überhöht ein zweites Cockpit für den Fluglehrer eingebaut, um diesem eine freie Sicht zu gewährleisten. Die Schiebehauben konnten im Notfall abgeworfen werden.

Eine umfassende Ausrüstung -

Wie es sich für ein richtiges Schulflugzeug gehört, wurde auch eine Doppelsteuerung eingebaut. Dazu kamen eine doppelte Sauerstoffanlage, Funk- und Navigationsausrüstung. Wie die Spitfire Mk VIII erhielt auch die Spitfire Trainer das Rolls-Royce-Triebwerk Merlin 66, das einen Vierblattpropeller von Rotol mit konstanter Drehzahl antrieb.

Ein bewaffneter Trainer -

Da die Spitfire Trainer durch Umbau vorhandener Kampfeinsitzer entstand, wechselte ihre Bewaffnung von Fall zu Fall. In allen Fällen wurden jedoch die beiden 20-mm-Maschinenkanonen ausgebaut und durch zwei zusätzliche Kraftstofftanks in den Tragflügeln ersetzt.

Die wichtigsten Versionen Mk VIII T

Die wichtigsten Abnehmerländer Großbritannien.
 


——— TECHNISCHE DATEN ———
Typ: Spitfire Trainer
Art: Fortgeschrittentrainer für die taktische Ausbildung
Triebwerk: ein flüssigkeitsgekühltes Zwölfzylin-der-V-Triebwerk Rolls-Royce Merlin 66 mit 975 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 632 km/h in 6 100 m Höhe;
Steigleistung 1 385 m/min in Meereshöhe;
Dienstgipfelhöhe 12 380 m;
Reichweite 386 km
Masse: höchstzulässige Abflugmasse 3 357 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 11,22 m;
Länge 9,55 m;
Höhe 3,68 m;
Flügelfläche 22,47 m2
Bewaffnung:  vier 7,9-mm-Maschinengewehre Browning   in  den Tragflügeln;   Kampfmittelzuladung eine Bombe
Besatzung: 2
 

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