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Schulflugzeug Sperry Flight Systems/Convair PQM-102
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Das Fernlenksystem PQM-102B war mit dem Radar ANIFPS-16 gekoppelt, so daß gleichzeitig zwei verschiedene Zielflugzeuge vom Boden aus geführt werden konnten. Zur Ausrüstung
gehörten mehrere Kameras, um das Verhalten anfliegender Luft-Luft-Flugkörper zu filmen.
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Ein zweites Leben -
Als Abfangjäger hatte sich die Überschallschnelle Convair F-102 Delta Dagger niemals durch überragende Leistungen ausgezeichnet. Als Anfang
der 60er Jahre eine neue Generation von Kampfflugzeugen bei der US-Luftwaffe eingeführt wurde, stellte sich die Notwendigkeit geeigneter Ausbildungshilfen heraus. Sehr bald erkannte man, daß die Delta Dagger
aufgrund ihrer hohen Flugstabilität und Wendigkeit sehr gut als Zielflugzeug geeignet sein müßte.
Der Umbau -
Am 23. April 1973 beauftragte das Armament Development and Test Center (ADCT) der
US-Luftwaffe Sperry Flight Systems im Rahmen des Programms Pave Deuce mit dem Umbau von zunächst 32 F-102. Dabei mußten nicht nur geeignete Fernsteuervorrichtungen eingebaut werden, sondern auch alles ausgebaut
werden, was für den Piloten notwendig war. Die erforderliche Elektronik fand in einem Gerät Platz, dessen Abmessungen exakt dem bisherigen Schleudersitz entsprachen.
Erprobung und Einsatz -
Dennoch
wurden die ersten Flugversuche noch mit fünf bemannten QF-102 durchgeführt. Die erste serienmäßige PQM-102 flog am 13. August 1974. Der erste Einsatzflug erfolgte am 25. Juni 1975. als eine PQM-102 erfolgreich
von einer F-15 abgefangen wurde. Befreit von den Rücksichten auf einen menschlichen Piloten konnte die PQM-102 mit Lastvielfachen von mehr als 8 g manövrieren, was in Verbindung mit ihrer hohen Antriebsleistung eine
wirklichkeitsnahe Ausbildung ermöglichte.
Die wichtigsten Versionen QF-102 (bemannter Prototyp); PQM-102A (erste Serienversion; 63 Exemplare);
PQM-102B (tiefflugfähige zweite Serienversion mit verbesserter Ausrüstung; 66 Exemplare).
Die wichtigsten Abnehmerländer USA.
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——— TECHNISCHE DATEN —— Typ: PQM-102A Art: funkferngelenktes Zielflugzeug Triebwerk: ein Strahltriebwerk Pratt & Whitney J57-P-23A mit 45 kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 1 274 km/h; Dienstgipfelhöhe ca. 16 000 m; Reichweite ca. 2 000 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse ca. 14000kg
Abmessungen: Flügelspannweite 11,62 m; Länge 20,84 m; Höhe 6,45 m; Flügelfläche 61,45 m2 Bewaffnung: keine Besatzung: keine
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