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Eine Galeb in Superform -
Die von Soko als Nachfolger der G-2A Galeb und der T-33 bei der jugoslawischen Luftwaffe konzipierte G-4 Super Galeb hat ihren
Erstflug als Prototyp am 17. Juli 1978 absolviert. Trotz der Verwandschaft unterscheidet sich aber die Super Galeb in zahlreichen Punkten von der Galeb. Der Tiefdecker weist ein gepfeiltes Leitwerk mit
Pendelhöhenruder auf und führt in einem Heckkonus einen Bremsschirm mit.
Anderthalbfacher Triebwerkschub -
Im Vergleich zur Galeb verfügt die Super Galeb über mehr als den anderthalbfachen Schub. Das
druckbelüftete Tandemcockpit ist klimatisiert und mit einem Instrumentenflugsystem ausgerüstet. Außerdem sind Schleudersitze von Martin-Baker (Mk 8J oder Mk 10) eingebaut, die auch am Boden bei einer
Mindestgeschwindigkeit von 150 km/h für eine sichere Rettung sorgen.
Ausgewogene Avionik -
Die Anfang der achtziger Jahre von den jugoslawischen Luftstreitkräften in Dienst gestellte Super Galeb
besitzt eine recht umfangreiche Avionik mit einem DME, einem Funkhöhenmesser und einer VOR/ILS-Anlage. Gegenüber der Galeb hat zwar die Leermasse um nahezu 25 Prozent zugenommen, doch liegt die höchstzulässige
Abflugmasse um 50 Prozent höher, was unter anderem der Kampfmittelzuladung zugute kommt.
Die wichtigsten Versionen G-4 Super Galeb.
Die wichtigsten Abnehmerländer Jugoslawien.
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———— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: G-4 Super Galeb Art: Schul- und leichtes Erdkampfflugzeug Triebwerk: ein Strahltriebwerk Rolls-Royce Viper Mk 632 mit 17,80 kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 910km/h; Dienstgipfelhöhe 15 000 m; Reichweite 2 630 km; Einsatzradius 483 km (ohne Zusatztanks) Masse: Leermasse 3 250 kg; höchstzulässige Abflugmasse 6 330 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 9,88 m; Länge 11,86 m; Höhe 4,28 m; Flügelfläche 19,5 m2 Bewaffnung: eine 23-mm-Maschinenkanone; verschiedene Luft-Boden-Waffen; Zusatzkraftstoffbehälter
Besatzung: 2
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