Schulflugzeug Soko G2-A "Galeb"

soko g2 a galeb

Diese Aufnahme einer Soko G2-A der jugoslawischen Luftwaffe läßt die beiden Bug-MG sowie die Sichtblende vor dem Platz des Flugschülers zur Ausbildung im Instrumenten/lug erkennen.


Das erste jugoslawische Strahlflugzeug -

Nach dem Lizenzbau ausländischer Flugzeuge nahm die 1951 gegründete jusgoslawische Firma Soko Vazduhoplovna Industrija ab 1957 die Entwicklung des Strahltrainers Galeb ("Möwe") auf. Die Auslegung erinnert stark an das italienische Schulflugzeug Aermacchi MB-326. Der erste der beiden Prototypen flog im Mai 1961; die Fertigung des Serienmusters lief zwei Jahre später an.

Auch auf dem Exportmarkt -

Neben der Standardversion G2-A für die jugoslawische Luftwaffe, von der etwa 150 Stück gebaut wurden und zum Teil auch für Luftnahunterstützungsaufgaben vorgesehen sind, flog Ende 1974 erstmals die Exportversion G2-AE für die libyschen Luftstreitkräfte.

Eine durchgreifende Weiterentwicklung -

Am 17. Juli 1978 flog erstmals das aus der G2-A entwickelte leichte Kampf- und Schulflugzeug G-4 Super Galeb, das nach und nach die G2-A und die Lockheed T-33 der jugoslawischen Luftwaffe ablöst.

Die wichtigsten Versionen
G2-A (Standardversion);
G2-AE (Exportversion); G-4.

Die wichtigsten Abnehmerländer Jugoslawien, Libyen, Sambia (2).
 


—    TECHNISCHE DATEN
Typ: G2-A
Art: zweisitziges Schul- und Erdkampfflugzeug
Triebwerk: ein Strahltriebwerk Rolls-Royce Viper 11 Mk 22-6 mit ll,12kN Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 812 km/h in 6 200 m Höhe;
Dienstgipfelhöhe 12 000 m;
Reichweite l 240 km
Masse: Leermasse 2 620 kg;
höchstzulässige Abflugmasse 4 300 kg (in LNU-Konfiguration)
Abmessungen: Flügelspannweite 10,47 m;
Länge 10,34 m;
Höhe 3,28 m;
Flügelfläche 19,43 m2
Bewaffnung: zwei 12,7-mm-Maschinengewehre;
Kampfmittelzuladung 300 kg (50-kg- oder 100-kg-Bomben, vier 57-mm-Raketen oder zwei 127-mm-Raketen, Streubomben)
 

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