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Ein robustes Kleinflugzeug -
Als Sud-Aviation im Jahr 1965 die Firma Morane-Saulnier samt deren Projekten übernahm, faßte sie alle Leichtflugzeugprogramme unter
einem Dach in der Tochtergesellschaft SOCATA zusammen. Unter anderem erbte sie auch die Pläne der MS 880B Rallye, die später in Rallye 100ST umgetauft wurde. Dabei handelte es sich um einen Ganzmetalltiefdecker für
zwei bis drei Personen, dessen Flügel mit Hochauftriebshilfen an beiden Kanten - automatische Vorflügel und Spaltklappen - ausgerüstet war. Seine von Fachleuten bestätigte robuste Konstruktion fand auch in den
Ostländern Anerkennung und führte zur Vergabe der Lizenzbaurechte an Polen, wo das Flugzeug als PZL HO Koliber hergestellt wurde.
Eintritt in die Marine -
In Lanveoc-Poulmic wurde 1959 die
Sportfliegergruppe der Staffel 50 S gegründet, die mit Stampe SV4 für die Grundschulung von Pilotenanwärtern der französischen Marine sorgte. Diese Flugzeuge ersetzte man zunächst 1968 durch die MS 733 und 1974 dann
durch die MS 880. Jährlich erwerben dort etwa zehn Piloten umsonst ihren Schein, den private Prüfer ausstellen. Das Ziel dieser Schule ist weniger die Ausbildung von Fliegern, als vielmehr ein Vertrautmachen der
künftigen Marineoffiziere mit den luftfahrttechnischen Problemen. Die äußerst stabile und gutmütige MS 880 ist auch kein getarntes Kunstflugzeug und daher für den Bedarf dieser Einheit vorzüglich geeignet. Immerhin
stehen die auffallend gelben Rallye nunmehr seit fünfzehn Jahren im Marineeinsatz und haben noch nicht ausgedient.
Die wichtigsten Versionen MS 880B.
Die wichtigsten Abnehmerländer Frankreich.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: MS 880B Art: Grundschulflugzeug Triebwerk: ein luftgekühltes Vierzylinder-Boxertriebwerk Continental O-200 A mit 74 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 200 km/h; Dienstgipfelhöhe 2 000 m; Reichweite 700 km Masse: Leermasse 477 kg; höchstzulässige Abflugmasse 770 kg Abmessungen: Flügelspannweite 9,74 m;
Länge 6,97 m; Höhe 2,70 m Bewaffnung: keine Besatzung: 2-3
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