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Eine zweischneidige Lösung.
Die SNCA du Sud-Ouest reichte den Behörden im Juli 1950 das Projekt eines überschallschnellen Höhenjägers ein, der die Bezeichnung SO 9000 Trident trug. Das Flugzeug
hatte einen rechteckigen Flügel und wurde von zwei Strahltriebwerken in Gondeln an den Flügelspitzen sowie von einem Raketen- motor im Rumpfheck angetrieben. letzterer sollte den in der Angriffsphase erforderlichen
Zusatzschub liefern. Im April 195 1 wurden zwei ei Prototypen bestellt, von denen der erste am 2. März 1953 flog. Der sechs Monate später fertiggestellte zweite Prototyp stürzte hei seinem Erstflug ab. Mit seinen
zwei Strahltriebwerken MD 30 ASV5 von je 7,3 kN Schub und den beiden Raketenmotoren erreichte der erste Prototyp 1954 trotz seiner heiklen Steuerbarkeit die erstaunliche Ge- schwindigkeit von Mach 1.63.
Technische und finanzielle Probleme.
Von der Durchfürbarkeit des Programms überzeugt, gaben die Militärs 1954 zwei Prototypen der Einsatzausführung SO 9050 in Auftrag, von denen der erste am 19. Juli 1955
flog. Obgleich die Flugerprobung von einem schweren Unfall im Januar 1956 Überschattet wurde, bestellten die französischen
Luftstreitkräfte am 11.Juni des gleichen Jahres sechs Trident II, deren Lieferung im Mai 1957 begann. Im gleichen Monat ereignete sich wieder ein schwerer Unfall, doch erzielte das Flugzeug bemerkenswerte Leistungen indem es sich beispielsweise im Mai 1958 mit 24217 m den absoluten Höhenrekord aneignete. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten, sicher aber auch wegen ernsthafter technischer Probleme, gab die französische Luftwaffe schließlich das Programm auf und konzentrierte sich stattdessen auf vielseitigere Abfangjäger.
Die wichtigsten Versionen: 50 9000 Trident (erste Experimentalversion>; 50 9050 Trident II (Prototyp der bewaffneten Ausführung).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Frankreich.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ:SO 9050) Trident II
Art:Überschallabfangjäger Triebwerk:zwei Strahltriebwerke MD-30 ASV5 mit je 7,3 kN plus zwei Raketentriebwerke SEPR 631 mit je 14,71 kN Leistungen : Höchstgeschwindigkeit Mach 1.95:
Gipfelhöhe 24 000 m Abmessungen:Flügelspannweite 6,98 in; Länge 12,70 m: Flügelfläche 14,5 m2 Bewaffnung:vorgesehen waren ein Interzeptionsradar und Luft-Luft-Flugkörper Matra R 511 Besatzung:1
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