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Es begann mit einem Mißerfolg -
Nachdem sich im Verkauf der SF.260A, die SIAI-Marchetti aus dem von Aviamilano übernommenen Dreisitzer F.250 entwickelte, kein
rechter Erfolg einstellen wollte, beschloß das Unternehmen kurzerhand, daraus unter der Bezeichnung SF.260M ein Anfängerschulflugzeug für die Streitkräfte abzuleiten. Der mit einer verstärkten Zelle ausgestattet
Prototyp flog erstmals am 19. Oktober 1970 und war mit einer Instrumentierung für verschiedene Aufgaben versehen. Angesichts der Absatzerfolge sah sich die italienische Firma ermutigt, eine neue Version mit der
Bezeichnung SF.260W Warrior anzubieten. Dieses Muster konnte eine Kampfmittelzuladung von 300 kg mitführen und eignete sich daher für leichte Kampfaufgaben, bewaffnete Aufklärung und Überwachung sowie auch für
Verbindungsflüge.
Verschiedene Antriebsmöglichkeiten -
Auf die von zahlreichen Kunden bestellte SF.260W Warrior folgte 1976 die für Such- und Rettungsaufgaben im Einsatz bei den Seestreitkräften
ausgelegte SF.260SW Sea Warrior, die sich im zivilen Bereich auch als Überwachungsflugzeug beispielsweise für den Fischereischutz verwenden ließ. Im Juli 1980 brachte SIAI-Marchetti dann die SF.260TP auf den Markt,
die eine SF.260M-Zelle mit der Allison-Propellerturbine 250-B17C von 260 kW Drosselleistung verbindet. Bis 1986 hatte das Unternehmen mehr als 800 SF.260 aller Varianten vor allem an militärische Bedarfsträger
geliefert und über 70 Bestellungen für die PTL-Variante verzeichnet.
Die wichtigsten Versionen - SF.260M (Grundversion); SF.260W (wichtigste militärische Version);
SF.260 Sea Warrior (Einsatz auf See); SF.260TP (PTL-Ausführung).
Die wichtigsten Abnehmerländer Italien und mehr als 20 weitere Nationen, darunter Belgien, Honduras, Irland, Libyen, Tunesien und Zaire.
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———— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: SF.260W Art: leichtes Mehrzweckflugzeug Triebwerk: ein Sechszylinder-Boxermotor Avco Lycoming O-540-E4A5 mit 192 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 305 km/h in Meereshöhe; max. Reisegeschwindigkeit 280 km/h in 1 500 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 4 500 m; Überführungsreichweite mit Zusatztanks 1715 km
Masse: Leermasse 770 kg; höchstzulässige Abflugmasse 1 300 kg Abmessungen: Flügelspannweite 8,35 m (mit Spitzentanks); Länge 7,10 m; Höhe 2,41 m; Flügelfläche 10,10m2 Bewaffnung: zwei oder vier
7,62-mm-Maschinengewehre, Bomben, Leuchtraketen, ein oder zwei Bildaufklärungsbehälter oder Zusatztanks Besatzung: 1+2
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