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Ein mühsamer Anlauf -
Anläßlich des Salon du Bourget von 1977 gab das italienische Unternehmen SIAI-Marchetti seine Pläne zur Entwicklung und Fertigung eines
neuen Grundschulmusters bekannt, das auch für leichte Erdkampfaufgaben geeignet sein sollte. Die Konstruktion der beiden Prototypen zog sich jedoch in die Länge, und erst am 10. April 1981 fand der Erstflug statt.
Der Kunde ist König -
Die erste S.211 aus der Serienproduktion nahm am 4. Oktober 1984 die Flugerprobung auf, und einen Monat später begann die Lieferung. Bei der Konstruktion des Flugzeugs kommen
weitgehend Verbundwerkstoffe zum Einsatz, um die Masse zu senken. Die Avionik der Grundausführung ist zwar recht einfach, aber auf Wunsch eines Bedarfsträgers erweiterungsfähig. Außerdem sind vier
Unterflügelstationen vorgesehen, an denen sich Maschinengewehr- oder Kanonenbehälter mitführen lassen.
Begrenztes Interesse -
Trotz ihrer Fähigkeiten hatte die S.211 bisher keinen durchschlagenden
Erfolg, weil die Exportkunden seltener geworden sind. Zu den ersten Abnehmern gehört die Luftwaffe von Singapur, die sechs Exemplare fest bestellt und für weitere 20 Optionen aufgenommen hat. Diese Flugzeuge werden
bei Singapore Aircraft Industries aus Bausätzen des italienischen Herstellers endmontiert. Zurzeit ist SIAI-Marchetti damit beschäftigt, eine leistungsfähigere Kampfausführung zu entwickeln.
Die wichtigsten Versionen S.211.
Die wichtigsten Abnehmerländer Haiti, Singapur.
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———— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: S.211 Art: Grundschul- und leichtes Erdkampfflugzeug Triebwerk: ein ZTL-Triebwerk Pratt & Whitney Canada JT15D-4C mit 11,13 kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 665 km/h; Dienstgipfelhöhe 12 200 m; Kampfeinsatzradius 1 650 km Masse: Leermasse 1 850 kg; höchstzulässige Abflugmasse 3 150kg
Abmessungen: Flügelspannweite 8,43 m; Länge 9,31 m; Höhe 3,80 m; Flügelfläche 12,6 m2 Bewaffnung: vier Außenlaststationen für eine Kampfmittelzuladung von 660 kg Besatzung: 2
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