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Zivile Vorfahren -
Die SM.82 stammte aus der Savoia-Familie dreimotoriger Zivilflugzeuge und stand mit ihrer Tiefdeckerbauweise insbesondere der SM-75 recht nahe. Sie begann ihre erfolgreiche
Laufbahn mit zwei Weltrekorden: 1939 erzielte sie auf einem geschlossenen Kurs eine Strecke von 12 973,77 km, während sie 10 000 km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 236,97 km/h zurücklegte. Bei
Kriegsausbruch standen der italienischen Luftwaffe zwar nur ein Dutzend Flugzeuge zur Verfügung, doch konnte die Serienfertigung rasch hochgefahren werden und erreichte insgesamt 875 Exemplare, von denen etwa
fünfzig bis 1960 im Einsatz standen.
Ein Flugzeug für viele Aufgaben -
Die SM.82 eignete sich aber nicht nur für Bombeneinsätze, sondern war zugleich ein vielseitiger Truppen- und Materialtransporter.
Um die Kapazität der Canguru besser ausnutzen zu können, erfanden die Konstrukteure einen Zwischenboden aus Metallplatten, der sich zur Vergrößerung des Nutzraums rasch ausbauen ließ. Das an allen Fronten
eingesetzte Muster flog nach dem Waffenstillstand vom September 1943 sowohl auf der Seite der deutschen Luftwaffe als auch im Dienst der Alliierten bis zum Kriegsende.
Die wichtigsten Versionen: SM.82.
Die wichtigsten Abnehmerländer: Italien, Deutschland.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: SM.82 Art: Transport- und Bombenflugzeug Triebwerk: drei luftgekühlte 14-Zylinder-Sterntriebwerke Alfa Romeo 128 RC 18 mit je 641 kW Leistungen:
Höchstgeschwindigkeit 370 km/h; max. Einsatzhöhe 6 000 m; Reichweite 3 000 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 17 820 kg Abmessungen: Flügelspannweite 29,68 m; Länge 22,90 m;
Höhe 6,00 m Bewaffnung: vier Maschinengewehre und 4 000 kg Bomben.
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