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Reorientierung der Firmenaktivität -
Bis 1945 war das Haupttätigkeitsfeld der britischen Firma Saunders-Roe die Konstruktion von Wasserflugzeugen. Nach dem Krieg aber
fehlte das Interesse an solchen Luftfahrzeugen, worauf sich das Unternehmen in die Firma Cierva einkaufte und seine Forschungsarbeiten auf einen neuen Sektor konzentrierte: den Drehflügler. Auf der Grundlage eines
Musters, das Cierva im Oktober 1948 in die Flugerprobung genommen hatte, schuf Saunders-Roe drei Prototypen, die unter dem Namen Saro Skeeter 6 bekannt wurden. Das ziemlich kleine Gerät wies einen 149 kW starken
Gipsy Major 200 auf und interessierte sehr schnell das British Army Air Corps. Nach einer Reihe von Testserien bestellten die Heeresflieger drei Exemplare für die Schulung und eines mit Doppelsteuer. Geliefert
wurden diese Drehflügler unter den Bezeichnungen Skeeter AOP Mk10 und Skeeter T.Mk11.
Eine ansehnliche Serie -
Die neue Baureihe AOP Mk 12 mit einem Gipsy Major von 160 kW bildete die Grundlage der
Serienfertigung, die mit einem Auftrag über 64 Exemplare begonnen wurde. Die Skeeter hatte aber auch im Export Erfolg, denn das deutsche Heer und die Bundesmarine kauften je sechs Skeeter Mk 50 bzw. Mk 51.
Die wichtigsten Versionen: Skeeter AOP Mk10 und 11 (die ersten an das Army Air Corps und an die RAF gelieferten Einheiten); Skeeter AOP Mk 12 (stärkeres Triebwerk, für die Bundesrepublik Deutschland und
Großbritannien für Verwundetentransporte mit zwei außen mitgeführten Tragen).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Großbritannien, Bundesrepublik Deutschland.
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TECHNISCHE DATEN: Typ: Skeeter Mk 12 Art: Leichthubschrauber Triebwerk: ein Kolbentriebwerk De Havilland Gipsy Major mit 160 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 172km/h in
Meereshöhe; Dienstgipfelhöhe 3 560 m; Reichweite 382km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 1000 kg Abmessungen: Hauptrotordurchmesser 9,76 m; Gesamtlänge 8,66 m; Höhe 2,99 m;
Heckrotordurchmesser 1,83 m Bewaffnung: keine Besatzung: 2
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