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Kontinuierliche Weiterentwicklung -
Aus dem 1930 konstruierten Schulflugzeug MS-300, und unter Verwendung von Bauteilen der MS-301 und -302 schuf
Morane-Saulnier die MS-315, die im Oktober 1932 in Prototypform ihren Erstflug absolvierte. Das für die Anfängerschulung ausgelegte Hochdeckermuster wies ein Hauptfahrwerk mit voneinander unabhängigen Rädern sowie
ein Heckrad auf.
Bei der Luftwaffe im Einsatz -
Im Anschluß an den Bau von vier Prototypen erhielt Morane-Saulnier von der französischen Luftwaffe einen Auftrag zur Herstellung von 343 Einheiten, von
denen 33 erst nach dem zweiten Weltkrieg endmontiert wurden. Das Flugzeug war hervorragend für den Kunstflug geeignet und wurde auch von bekannten Piloten wie Thoret, Fleurquin oder Detroyat geflogen. Lange Zeit
bildete die MS-315 das Standardmuster der französischen Luftwaffenschulen, wurde aber auch von den Marinefliegern benutzt. Obschon sie gegenüber der MS-230 weniger Motorleistung und einen kleineren Tragflügel besaß,
erwies sich die MS-315 als ein sehr gutes Schulflugzeug.
Ein neues Triebwerk -
Aus der MS-315 entwickelte Morane-Saulnier die in drei Einheiten gebaute MS-315/2, die mit einem umgekehrten V-Triebwerk
von Regnier ausgerüstet war. Anfang der sechziger Jahre wurden etwa vierzig noch flugfähige MS-315 auf den aus Kriegsbeständen stammenden Continental W-670K mit 162 kW umgerüstet und als MS-317 bezeichnet.
Die wichtigsten Versionen MS-315; MS-316; MS-317.
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