Schulflugzeug SAAB SK 35C "Draken"

saab sk35c draken

Die zwölf von Finnland gekauften SAAB 35S wurden bei Valmet Oy in Lizenz gebaut und 1974/75 den Luftstreitkräften des Landes geliefert. Abgebildet ist das erste Flugzeug.


Eine Draken für die Schulung -

Nicht ganz zwei Jahre nach dem Erstflug der ersten Serien-Draken nahm am 29. November 1959 die weiterentwickelte Version J 35B ihre Flugerprobung auf, und nur einen Monat später folgte unter der Bezeichnung SK 35C der erste Prototyp der zweisitzigen Schulausführung. Der Fluglehrer saß zwar etwas erhöht gegenüber dem vorn sitzenden Flugschüler, doch mußte wegen der ungenügenden Sicht im Landeanflug dennoch ein Periskop eingebaut werden.

Zweisitzer auch für den Export -

Bei der schwedischen Luftwaffe diente die SK 35C in erster Linie für die Umschulung von Kampfpiloten, und als SAAB Mitte der sechziger Jahre an die Entwicklung von Exportausführungen ihres Einsitzers ging, mußte auch der Ausbildungsbedarf potentieller Auslandskunden in Betracht gezogen werden. Als Ausgangsbasis für den Einsitzer diente die J 35F, die es dank einer verstärkten Struktur gestattete, bis zu 4 500 kg Kampfmittelzuladung mitzuführen. Dieses Flugzeug erhielt die Bezeichnung SAAB 35X und interessierte vor allem die Nachbarländer Schwedens.

Skandinavische Kundschaft -

In den Jahren 1968/69 machte Dänemark den Anfang und gab 46 Exemplare in Auftrag, wovon sechs Zweisitzer ähnlich der SK 35C waren und die Bezeichnung TF-35 trugen. Ende 1973 bestellte die dänische Regierung weitere fünf Zweisitzer, während Finnland 1970 für Ausbildungszwecke sechs Einsitzer J 35B von den schwedischen Luftstreitkräften auslieh und später kaufte.

Die wichtigsten Versionen
SK 35C (Trainerversion für die schwedische Luftwaffe);
TF-35 (Trainer der dänischen Luftwaffe).

Die wichtigsten Abnehmerländer Schweden, Dänemark, Finnland.
 


——— TECHNISCHE DATEN ———
Typ: SK 35C
Art: Schulflugzeug
Triebwerk: ein Strahltriebwerk Volvo Flygmotor RM6C mit 76,79 kN Nachbrennerschub
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit Mach 2;
Dienstgipfelhöhe 19 000 m
Masse: hochstzulässige Abflugmasse 16 000 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 9,40 m;
Länge 15,35 m;
Flügelfläche 49,20 m2
Bewaffnung: möglich 
Besatzung: 2
 

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