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Ein Erprobungsträger -
Im Jahr 1945 absolvierte der Prototyp des freitragenden Tiefdeckers SAAB 91 seinen Erstflug mit einem Vierzylinder-Reihentriebwerk De
Ha-villand Gipsy Major 10. Nach erfolgreichem Abschluß der Flugerprobung bestellten die schwedischen Behörden die erste Serienversion SAAB 91 A, die als Erprobungsträger für gepfeilte Tragflügel diente.
Im Dienst der schwedischen Luftwaffe -
Da sich die Flygvapnet, die schwedische Luftwaffe, an einem Anfängertrainer auf der Basis der 91A interessiert zeigte, baute die schwedische Firma einen neuen Prototyp
91B mit einem Boxertriebwerk von Avco Lycoming (heute Textron Lycoming), der am 18. Januar 1949 erstmals flog. Die Flygvapnet gab dieses Flugzeug in Auftrag und führte es unter der Bezeichnung Sk.50 als
Schulflugzeug ein. Neben dem reinen Anfängertraining konnte die Sk.50 Safir auch für Übungen im Bombenabwurf, im Raketen- und im MG-Schießen eingesetzt werden.
Eine kontinuierliche Weiterentwicklung -
Als nächste Version wurde die viersitzige Version 9 IC entwickelt, die im September 1953 zum ersten Mal flog. Die früheren Versionen hatten nur Platz für eine dreiköpfige Besatzung geboten. Ebenfalls viersitzig war
die 91 D, die unter anderem verbesserte Fahrwerkbremsen besaß. Als die Produktion eingestellt wurde, hatten insgesamt 320 Safir die Montagehalle verlassen.
Die wichtigsten Versionen SAAB 91A, 91B (Sk.50), 91C, 91D.
Die wichtigsten Abnehmerländer Schweden, Äthiopien, Norwegen, Österreich.
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——— TECHNISCHE DATEN —— Typ: Sk.50 Art: Anfängertrainer Triebwerk: ein luftgekühltes Vierzylinder-Boxer-triebwerk Avco Lycoming O-360-AlAmit 132 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 265 km/h; Dienstgipfelhöhe 5 000 m; Reichweite 1 000 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 1 205 kg Abmessungen: Flügelspannweite 10,60 m; Länge 7,95 m;
Flügelfläche 13,60 m2 Bewaffnung: ein Maschinengewehr; Kampfmittelzuladung Übungsbomben und Luft-Boden-Raketen Besatzung: 3
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