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Schwedens Aufstieg zur Luftmacht
Noch während der Flugerprobung ihres ersten erfolgreichen Kampfflugzeugs J29 nahm die schwedische Firma SAAB 1948 die
Entwicklung eines Nachfolgemusters auf, das zunächst unter der Projektbezeichnung P.1150 lief. Der erste der vier Prototypen, die die Bezeichnung SAAB 32 Lansen erhielten, flog am 3. November 1952.
Eine "klassische" Auslegung
Von ihrem Vorgänger unterschied sich die SAAB 32 durch die Auslegung als Tiefdecker, durch die stärkere Flügelpfeilung von 35°, durch Spaltklappen an den Tragflügeln,
durch das gepfeilte Höhenleitwerk mit Flossenrudern, durch ein Fahrwerk mit Antiblockiersystem und durch zwei Nachbrennertriebwerke von Svenska Flygmotor.
Ein erfolgreiches Mehrzweckflugzeug
Die
Produktion der ersten Serienversion 32A (militärische Bezeichnung A32A) begann 1955. Die ersten Exemplare dieses Jagdbombers liefen der schwedischen Luftwaffe (Flygvapnet) im Dezember des gleichen Jahres zu. Darauf
folgten der Allwetterjäger J32B (Erstflug 7.Januar 1957) und der Aufklärer S32C. Insgesamt wurden 450 Exemplare dieses leistungsfähigen Mehrzweckflugzeugs gebaut. Die letzten A32A wurden 1971, die letzten J32B und
S32C erst 1976 aus den Kampfgeschwadern der Flygvapnet zurückgezogen.
Die wichtigsten Versionen: A32A (Jagdbomber), J32B (Jäger), S32C (Aufklärer).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Schweden.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: A32A Art: allwetterfähiger Jagdbomber Triebwerk: zwei Strahltriebwerke Svenska Flygmotor RM6 mit je 67,5 kN Nachbrennerschub
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 1 130 km/h in Meereshöhe; Dienstgipfelhöhe 16 000 m; Einsatzradius 2 000 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 13 000 kg Abmessungen: Flügelspannweite 13,00 m;
Länge 14,50 m; Höhe 4,65 m; Bewaffnung: vier 20-mm-Maschinenkanonen; Bomben, Raketen, Seezielflugkörper
Besatzung: 2
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