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Ein Reiseflugzeug als Basis -
Die von Scottish Aviation hergestellte und später von British Aerospace übernommene SA-3 Bulldog ist aus dem Reisefluzeug Beagle
Pup entstanden und hat in Prototypform ihren Erstflug am 19. Mai 1969 durchgeführt. Sie war mit nebeneinanderliegenden Sitzen für den Fluglehrer und den Flugschüler von Anfang an für die Grundausbildung von
Militärpiloten bestimmt. Aufgrund ihrer hervorragenden Eigenschaften für diese Aufgabe gewann die Bulldog zahlreiche Freunde bei der britischen RAF, dann aber auch bei anderen Luftwaffen.
Erfolge im Export -
Die britische RAF bestellte 130 Exemplare der Ausführung 121 und führte sie als T.Mk1 bei ihren Schulungseinheiten ein. Dann folgten die Luftwaffen von Ghana mit 13 Exemplaren, Nigeria mit 20, Jordanien mit
13 und der Libanon mit 6. Ein gewichtiger Grund für die Exporterfolge der Bulldog waren zweifellos auch der günstige Anschaffungspreis und die niedrigen Betriebskosten. Das großzügig verglaste Cockpit mit Heizung
und Lüftung war standardmäßig mit einer Blindfluginstrumentierung ausgerüstet.
Die wichtigsten Versionen SA-3-120 Bulldog Series 120 (Grundausführung); Modell 121 (T.Mkl für die RAF);
Modell 122 (Ghana); Modell 123 (Nigeria); Modell 125 (Jordanien); Modell 126 (Libanon).
Die wichtigsten Abnehmerländer Großbritannien, Ghana, Jordanien, Libanon, Nigeria.
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———— TECHNISCHE DATEN —— Typ: Bulldog T.Mk1 Art: zwei/dreisitziges Anfängerschulflugzeug Triebwerk: ein Vierzylinder-Kolbentriebwerk Lycoming 1O-360-A1B6 mit 149 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 241 km/h in Meereshöhe; Dienstgipfelhöhe 4 875 m; Reichweite 1 000km Masse: Leermasse 669 kg; höchstzulässige Abflugmasse 1 066 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 10,06 m; Länge 7,09 m; Höhe 2,28 m; Flügelfläche 12,02 m2 Bewaffnung: keine (Vorkehrungen für vier Unterflügelstationen) Besatzung: 2/3
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