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Eine optimale Kombination -
Am 23. Juli 1955 hob der Prototyp eines zweisitzigen Anfängertrainers zu seinem Erstflug ab, der anschließend die offizielle
Bezeichnung PZL TS-8 "Bies" ("Teufel") erhielt. Der freitragende Tiefdecker zeichnete sich durch ein einziehbares Bugradfahrwerk aus. Das Narkiewicz-Triebwerk besaß zwar keine hohe Leistung,
erwies sich aber als sehr gut auf die übrigen Eigenschaften der Zelle abgestimmt.
Ein Rekordflugzeug -
Beide Besatzungsmitglieder saßen hintereinander unter einer großen Cockpithaube, die eine gute
Sicht bot. 1958 wurden die ersten Serienexemplare an die polnische Luftwaffe übergeben, die große Stückzahlen bestellt hatte. Neben einer Rekordgeschwindigkeit von 320,362 km/h (am 20. Mai 1957) konnte die PZL TS-8
noch weitere Rekorde in der Kategorie der leichten Schulflugzeuge erfliegen.
Ein Erfolgsmuster -
Die PZL TS-8 Bies blieb nur etwa sechs Jahre lang bei der polnischen Luftwaffe im Einsatz, bis sie ab
1964 nach und nach von der PZL Mielec TS-11 Iskra abgelöst wurde. Dennoch gilt die Bies als eine der gelungensten Konstruktionen der polnischen Luftfahrtindustrie nach dem Krieg.
Die wichtigsten Versionen TS-8.
Die wichtigsten Abnehmerländer Polen.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: TS-8 Art: Anfängertrainer Triebwerk: ein luftgekühltes Sterntriebwerk Narkiewicz WN-3 mit 243 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 310 km/h; Dienstgipfelhöhe 6 000 m; Reichweite 800 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 1 600 kg Abmessungen: Flügelspannweite 10,50 m; Länge 8,50 m;
Flügelfläche 19,10 m2 Bewaffnung: Kampfmittelzuladung 200 kg Besatzung: 2
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