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Ein integriertes Ausbildungssystem -
Die PZL-130 Orlik (junger Adler) ist von WSK-PZL in Warschau-Okecie von Anfang an als integriertes Ausbildungssystem aus
Flugzeug, Ausbildungssimulator und Diagnosegeräten entworfen worden. Sie ist für die Schulung ziviler und militärischer Piloten bestimmt und kann ein breites Aufgabenspektrum von der fliegerischen Grundausbildung
und dem Auswahltraining über Kunst- und Instrumentenflugausbildung bis zur Ausbildung in der Bekämpfung von Luft- und Bodenzielen übernehmen und sogar Schleppziele ziehen und Aufklärung fliegen.
Eine moderne Konstruktion -
Die Orlik ist ein Ganzmetall-Tiefdecker mit Einfachspaltklappen und Frise-Querrudern an den Tragflügeln. Das Dreibeinfahrwerk wird pneumatisch eingefahren. Das modifizierte
Triebwerk besitzt kein Untersetzungsgetriebe und treibt den Dreiblatt-Verstellpropeller mit konstanter Drehzahl an. Fluglehrer und Flugschüler sitzen in einem Tandemcockpit unter einer großen einteiligen Haube.
Eine Orlik mit Turbinenantrieb -
Das Konzept der Orlik nahm 1980 Gestalt an; die eigentlichen Konstruktionsarbeiten wurden im Herbst 1981 aufgenommen. Der erste Prototyp flog am 12. Oktober 1984.1988
folgten die ersten beiden Vorserienflugzeuge, die im darauffolgenden Jahr von der polnischen Luftwaffe getestet wurden. Im gleichen Jahr begann der Bau eines turbinengetriebenen Vorserienflugzeugs mit der
Bezeichnung Turbo Orlik.
Die wichtigsten Versionen PZL-130 Orlik und Turbo Orlik.
Die wichtigsten Abnehmerländer Polen.
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———— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: PZL-130 Orlik Art: Schulflugzeug Triebwerk: ein luftgekühltes Neunzylinder-Sterntriebwerk Wedenejew M-14Pm mit 246 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 340 km/h; Dienstgipfelhöhe 4 270 m; Reichweite 1 416 km Masse: Leermasse 1 147 kg; höchstzulässige Abflugmasse 1 600 kg Abmessungen: Flügelspannweite 8,00 m;
Länge 8,45 m; Höhe 3,53 m; Flügelfläche 12,28 m2 Bewaffnung: Übungsbomben, Rohrwaffen- und Raketenbehälter und andere Kampfmittel an vier Unterflügellastträgern Besatzung: 2
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