Schulflugzeug Promavia Jet Squalus

promavia jet squalus

Kürzungen des Wehrhaushalts und eine starke Konkurrenz gestalteten den Entwicklungsbeginn der Jet Squalus recht schwierig.


Ein fliegender Haifisch -

Für die Anfänger- und Fortgeschrittenenschulung ausgelegt, ist die Promavia Jet Squalus (Haifisch) durch zwei nebeneinander angeordnete Sitze im Cockpit gekennzeichnet. Sie weist zudem vier Unterflügelstationen für Außenlasten auf und läßt sich deshalb auch für die Kampfausbildung verwenden. Für den Antrieb sorgt ein lärmarmes, kleines Mantelstromtriebwerk.

Erste Vorstellung in Farnborough -

Den ersten von zwei Prototypen stellte das belgische Unternehmen Promavia 1986 auf der Luftfahrtschau in Farnborough vor. Der Erstflug fand im April des darauffolgenden Jahres statt, und auf dem Salon du Bourget im Juni 1987 wurde der zweite Prototyp gezeigt. Im Jahr 1988 konnten die Ermüdungsversuche und die statischen Testreihen mit den Hauptbaugruppen erfolgreich abgeschlossen werden.

Mehrere Versionen in Vorbereitung -

Promavia beabsichtigt die Entwicklung verschiedener Versionen für Aufgaben wie Suche und Überwachung auf See mit einem Seitensichtradar (Jet Squalus MS/SAR), Bildaufklärung (Jet Squalus R), Schieß- und Bombenwurfausbildung (Jet Squalus W) und Zielschlepp (Jet Squalus TT).

Die wichtigsten Versionen Jet Squalus.
 


———— TECHNISCHE DATEN ———
Typ: Jet Squalus
Art: Schulflugzeug
Triebwerk: ein ZTL-Triebwerk Garrett TFE109-3 mit 7,12 kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 640 km/h;
Dienstgipfelhöhe 10 670 m;
Überführungsreichweite 1 850 km
Masse: höchstzulässige Abflugmasse 2 400 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 9,04 m;
Länge 9,36 m;
Höhe 3,6 m;
Flügelfläche 13,58 m2
Bewaffnung: 12,7-mm-Maschinengewehre, Raketenbehälter sowie eine oder zwei 20-mm-Maschinenkanonen möglich
Besatzung: 2
 

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