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Ein Flugzeug mit Überzeugungskraft -
Als Ende 1934 die I-16 in Dienst gestellt wurde, bereiteten ihr die sowjetischen Piloten einen eher kühlen Empfang, da der
Übergang von den gutmütigen Doppeldeckern auf diesen Eindecker mit hoher Flächenbelastung recht schwierig war. Der Führungsstab der Luftwaffe beschloß daher 1935 die Aufstellung einer Staffel zur Vorführung des
Flugzeugs bei den Frontverbänden. Parallel dazu wurde die Produktion einer zweisitzigen Ausführung des Polikarpow-Jägers mit der Bezeichnung UTI-4 angekurbelt.
Gelungene Anpassung -
Die Fertigung der
UTI-4 verlief insofern ungewöhnlich, als jeweils eine I-16-Zelle aus der Serienmontage in einen Zweisitzer verwandelt wurde. Es konnte sich dabei ebensogut um einen Typ 4, 5 oder 6 handeln, was die von einem zum
anderen Flugzeug feststellbaren Unterschiede erklärt. Auf das Maschinengewehr über der Motorhaube wurde verzichtet, und das Fahrwerk war je nach Grundtyp einziehbar oder starr. Während die I-16 im Jahr 1943 aus dem
Einsatz gezogen wurde, setzte die UTI-4 ihre Laufbahn als Fortgeschrittenentrainer bis Kriegsende fort. Sie flog auch in den Farben der Republikaner für kurze Zeit im spanischen Bürgerkrieg und auf der Seite der
Nationalchinesen im Krieg gegen Japan. Ein Exemplar fiel 1941 den Finnen in die Hände, die es mit dem Kennzeichen UT-1 einsetzten.
Die wichtigsten Versionen UTI-4.
Die wichtigsten Abnehmerländer Sowjetunion, China, Spanien.
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———— TECHNISCHE DATEN —— Typ: UTI-4 Art: Fortgeschrittenenschulflugzeug Triebwerk: ein Kolbentriebwerk M-25 mit 515 kW oder ein M-25V mit 537 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 389 km/h; Dienstgipfelhöhe 9 260 m; Flugdauer 1 h Masse: Leermasse 1 492 kg; höchstzulässige Abflugmasse 2 060 kg Abmessungen: Flügelspannweite 8,88 m;
Länge 6,06 m; Höhe 2,41 m; Flügelfläche 14,87 m2 Bewaffnung: zwei 12,7-mm-Maschinengewehre im Flügel Besatzung: 2
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