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Ein schwieriger Start -
Nur wenige Flugzeuge in der Geschichte der Luftfahrt waren so langlebig wie die Po-2. Bei seinem Erstflug im Jahre 1927 wies der
zweisitzige Doppeldecker — der damals noch U-2 hieß — jedoch so enttäuschende Flugeigenschaften auf, daß er praktisch von Grund auf neu entwikkelt werden mußte. Schließlich flog ein neuer Prototyp im Januar 1928.
Operation Barbarossa -
Bis zum deutschen Überfall auf die Sowjetunion waren bereits 13 000 U-2 aus der Montage gerollt. Während des Kriegs wurde dieses Muster nicht nur als Schulflugzeug eingesetzt,
sondern auch als leichter Nachtbomber, als Artilleriebeobachtungsflugzeug, für Verbindungsaufgaben und Kommandoeinsätze und — mit Lautsprechern ausgerüstet — sogar für Propagandazwecke.
Eine zweite Nachkriegskarriere -
Nach dem Krieg wurde die nun in Po-2 umgetaufte U-2 wieder als Schul- und Agrarflugzeug sowie für den Krankentransport eingesetzt, wobei sich ihre ausgezeichnete
Flugstabilität und Flugsicherheit stets aufs neue bewährten. Einige Exemplare wurden in Polen in Lizenz produziert. Bis 1952 sind nicht weniger als 20 000 Exemplare gebaut worden.
Die wichtigsten Versionen
U-2, U-2LNB (Kampfversion), U-2T (Schulversion), Po-2S (Krankentransporter), CSS-13 (polnisches Lizenzmuster).
Die wichtigsten Abnehmerländer Sowjetunion, Polen.
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——— TECHNISCHE DATEN —— Typ: U-2T Art: Schul- und Verbindungsflugzeug Triebwerk: Fünfzylinder-Sternmotor Schwezow M-ll mit 81 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 155 km/h; Dienstgipfelhöhe 4 000 m; Reichweite 430 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 980 kg Abmessungen: Flügelspannweite 11,40 m;
Länge 8,17 m; Höhe 3,2 m; Flügelfläche 33,15 m2 Bewaffnung: bei Bedarf ein Maschinengewehr, eine 50-kg-Bombe oder Luft-Boden-Raketen
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