Schulflugzeug Pilatus PC-9

pilatus pc9

Dieses Vorführexemplar der Schweizer Firma Pilatus trägt einen militärischen Tarnanstrich.


Ein moderner Hochleistungstrainer -

Die PC-9 ist ein leistungsfähiges Schulflugzeug mit Propellerturbinenantrieb, das für die Anfänger-wie für die Fortgeschrittenausbildung geeignet ist. Die Konstruktion wurde im Mai 1982 aufgenommen. Die Flugerprobung wurde 1982 und 1983 mit einer umgebauten PC-7 durchgeführt. Die beiden Vorserienexemplare der PC-9 flogen am 7. Mai 1984 bzw. am 20. Juli 1984. Obwohl die PC-9 äußerlich an die PC-7 erinnert, ist ihre Zelle nur zu 10 Prozent mit dieser identisch.

Voll kunstflugtauglich -

Die uneingeschränkt kunstflugtaugliche PC-9 unterscheidet sich von ihrem Vorgängermuster PC-7 unter anderem durch ein leistungsstärkeres Triebwerk, ein höhengestaffeltes Tandemcockpit mit Schleudersitzen, eine Luftbremse unter dem Rumpf, geänderte Tragflügel, ein vergrößertes Leitwerk und ein größeres Fahrwerk mit Hochdruckreifen.

Erfolg auf dem Exportmarkt -

Nur wenige Tage nach der Musterzulassung am 19. September 1985 liefen die ersten Exportaufträge aus Birma und aus Saudi-Arabien ein. 1987 lieferte Pilatus zwei PC-9/A an Australien; die restlichen 65 bestellten Exemplare werden gemeinsam von Hawker De Havilland und ASTA produziert.

Die wichtigsten Versionen PC-9, PC-9/A.

Die wichtigsten Abnehmerländer
Angola, Australien, Birma, Irak, Saudi-Arabien.
 


———— TECHNISCHE DATEN
Typ: PC-9
Art: Anfänger- und Fortgeschrittenentrainer
Triebwerk: ein Propellerturbinentriebwerk Pratt & Whitney Canada PT6A-62 mit 857 kW (gedrosselt auf 708 kW)
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 556 km/h in 6 100 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 12 200 m;
Reichweite 1 642 km
Masse: Leermasse 1 685 kg;
höchstzulässige Abflugmasse 3 200 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 10,12 m;
Länge 10,18 m;
Höhe 3,26 m;
Flügelfläche 16,29 m2
Bewaffnung: keine
Besatzung: 2
 

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