Schulflugzeug Pilatus P-3

pilatus p3

Die heute noch fliegenden Pilatus P-3 der Schweizer Flugwaffe werden nach und nach durch die Pilatus PC-7 Turbo Trainer abgelöst.


Qualität nach Schweizer Tradition -

Anfang der fünfziger Jahre nahm die Pilatus Flugzeugwerke AG in Stans die Entwicklung eines neuen Schulflugzeugs mit der Bezeichnung P-3 auf. Zwar flog der Fortgeschrittenentrainer P-2 bereits zur vollen Zufriedenheit bei der Schweizer Flugwaffe, doch bestand Interesse an einem weiteren Schulflugzeug, das sich für die Anfängerschulung wie für die Fortgeschrittenenausbildung gleichermaßen eignete.

Ein ausgezeichneter Trainer -

Schon der Erstflug der P-3 am 3. September 1953 verlief erfolgreich. Der Tiefdecker mit freitragenden Flügeln ist in Ganzmetallbauweise hergestellt und verfügt über ein einziehbares Dreibeinfahrwerk. Zwar liefert das Boxertriebwerk von Lycoming erheblich weniger Leistung als das Argus-Triebwerk in der P-2, doch kann auch die P-3 wie die P-2 ein breites Spektrum von Waffen und Systemen für die Ausbildung im Tag- und im Nachtkampf mitführen.

Im Einsatz bei der Schweizer Flugwaffe -

Die in 72 Exemplaren gebaute P-3 wurde und wird fast ausschließlich von der Schweizer Flugwaffe benutzt. Lediglich Brasilien hat einige Exemplare gekauft.

Die wichtigsten Versionen P-3.

Die wichtigsten Abnehmerländer Schweiz, Brasilien.
 


——— TECHNISCHE DATEN ———
Typ: P-3
Art: Anfänger- und Fortgeschrittenentrainer
Triebwerk: ein luftgekühltes Sechszylinder-Boxertriebwerk AVCO Lycoming GO-435-C2A mit 191 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 310 km/h bis 2 000 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 5 500 m;
Reichweite 750 km
Masse: Leermasse 1 110 kg;
höchstzulässige Abflugmasse 1 500 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 10,40m;
Länge 8,75 m;
Flügelfläche 16,50m2
Bewaffnung: Bomben und Raketen an Unterflügelstationen
Besatzung: 2
 

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