Schulflugzeug Pilatus P-2

pilatus p2

Nach der Ausmusterung durch die Schweizer Flugwaffe wurden viele P-2 von privaten Flugzeugliebhabern gekauft. Das abgebildete Exemplar wurde in den Farben der deutschen Luftwaffe bemalt, um ein Jagdflugzeug aus dem zweiten Weltkrieg zu simulieren.


Ein Schulflugzeug für die Schweizer Flugwaffe

Ende der vierziger Jahre beschloß die Schweizer Flugwaffe die Beschaffung eines leistungsfähigen Fortgeschrittenentrainers, der speziell für den Einsatz auf den hochgelegenen und von Gebirgsketten umgebenen Flugplätzen in der Schweiz geeignet sein sollte. Die Entscheidung fiel zugunsten der Pilatus P-2, die alle geforderten Eigenschaften besaß. Der freitragende Tiefdecker mit einfahrbarem Fahrwerk erinnerte in seiner Auslegung an das weitverbreitete deutsche Schulflugzeug Arado Ar 96 aus dem Jahr 1940.

Ein zuverlässiges Muster -

Ebenfalls wie die zum großen Teil in der Tschechoslowakei gefertigte Arado Ar 96 wurde auch die Pilatus P-2 von einem tschechischen Argus-Triebwerk aus der Baureihe As 410A angetrieben. Fluglehrer und Flugschüler saßen hintereinander in einem Tandemcockpit; die lange Glashaube konnte abgeworfen werden.

Eine umfangreiche Ausrüstung -

Neben einem Kreiselvisier und einer Schießkamera war die P-2 auch mit Einrichtungen für das Mitführen und den Einsatz von Bomben und Luft-Boden-Raketen ausgerüstet. Zwar wurde das Flugzeug nicht in großen Stückzahlen produziert, blieb aber mehr als 30 Jahre lang bei der Schweizer Flugwaffe im Einsatz.

Die wichtigsten Versionen P-2.

Die wichtigsten Abnehmerländer Schweiz.
 


——— TECHNISCHE DATEN
Typ: P-2
Art: Fortgeschrittenentrainer
Triebwerk: ein luftgekühltes Zwölfzylinder-V-Triebwerk Argus As 410A-2 mit 342 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 340 km/h in 2 500m Höhe; Dienstgipfelhöhe um 7 000 m;
Reichweite 865 km
Masse: höchstzulässige Abflugmasse 1 970 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 11,00m;
Länge 9,07 m;
Flügelfläche 17 m2
Bewaffnung: Bomben und Raketen an Unterflügelstationen
Besatzung: 2
 

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