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Harter Wettbewerb -
Nach dem Mißerfolg mit der dreimotorigen P-16 nahm die italienische Firma Piaggio im Jahr 1934 ein von der Regia Aeronautica ausgeschriebenes Programm zur Schaffung eines
mittelschweren zweimotorigen Bombers in Angriff. Fünf Firmen neben Piaggio reichten Entwürfe ein: Breda, CANT, CMASA, Caproni und Fiat. Die von Ingenieur Giovanni Pegna entworfene P-32 war zum großen Teil aus Holz
hergestellt und wies einige technische Neuerungen auf. Abgesehen von dem als Pendelruder ausgeführten Höhenleitwerk war insbesondere das Tragwerk mit seinen Hochauftriebshilfen interessant: bewegliche Vorflügel an
der Vorderkante und über die ganze Hinterkante reichende Doppelspaltklappen.
Wer die Wahl hat...
Mit Mario de Berdani am Steuer hob der P-32-Prototyp im Januar 1936 auf dem Flugfeld von Guidonia zum
erstenmal vom Boden ab. Zu diesem Zeitpunkt hatte die italienische Luftwaffe bereits drei Flugzeugtypen bestellt: die Fiat BR.20, die Caproni 135 und die Piaggio P-32. Von letzterer wurden 28 Einheiten gebaut und an
die Staffeln 47 und 48 des 18. Geschwaders geliefert. Da sie nicht einfach zu fliegen waren, zog sie die Luftwaffe im April 1938 wieder aus dem Dienst. Auch die mit zwei 735 kW starken Piaggio-Motoren P-11-RC40
ausgerüstete Variante P-32 II kam nicht zum Zug.
Die wichtigsten Versionen: P-32 I (Serienausführung); P-32 II (mit dem leistungsstärkeren Triebwerk Piaggio P-11-RC40).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Italien.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: P-32 I Art: mittlerer Bomber Triebwerk: zwei Sterntriebwerke Isotta-Fraschini Asso XI RC-40 mit je 607 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 393 km/h;
Dienstgipfelhöhe 7 900 m; Reichweite 2 000 km Masse: Leermasse 5 750 kg; höchstzulässige Abflugmasse 9 355 kg Abmessungen: Flügelspannweite 18 m; Länge 16,30 m; Höhe 4,70 m;
Flügelfläche 60 m2
Bewaffnung: fünf 7,7-mm-Maschinengewehre und 1 600 kg Bomben.
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