Schulflugzeug Percival P.40 "Prentice'

percival p40 prentice

Als Nachfolger der berühmten De Havilland Tiger Moth wurde die Percival Prentice ihrerseits bald durch die Hunting Percival Provost abgelöst.


Ein Nachfolger für die Tiger Moth -

Kurz vor dem Ende des zweiten Weltkriegs erarbeitete die britische Luftwaffe RAF die Spezifikation T.23/43 für einen Anfängertrainer, der die berühmte und während der gesamten Kriegsdauer benutzte De Havilland Tiger Moth ablösen sollte. Die Firma Percival gewann die Ausschreibung mit dem Ganzmetall- Tiefdecker P.40 Prentice, der Fluglehrer und Flugschüler nebeneinander Platz bot.

Unbefriedigende Anfangsleistungen -

Der Prototyp der Prentice flog erstmals am 31. März 1946. Seine hohe Masse zog jedoch recht unbefriedigende Flugleistungen nach sich; die Steiggeschwindigkeit war geringer als bei der Tiger Moth. Nach der Erprobung der überarbeiteten Vorserienflugzeuge bestellte die RAF 230 Serienexemplare, die bei Percival in Luton und bei Blackburn in Brough produziert und ab 1947 als Prentice T. 1 in Dienst gestellt wurden. Nach einer Nutzungsdauer von nur sechs Jahren wurde die Prentice der RAF durch die Hunting Percival Provost abgelöst.

Lizenzproduktion in Indien -

Der Libanon erwarb einige Prentice, und Argentinien erhielt sogar 200 Exemplare. Die indische Firma Hindustan Aircraft baute 65 Prentice in Lizenz, die von einer leistungsstärkeren Version des Triebwerks De Havilland Gipsy Queen mit 254 kW angetrieben wurden.

Die wichtigsten Versionen Prentice T.1.

Die wichtigsten Abnehmerländer Großbritannien, Argentinien, Indien, Libanon.
 


——— TECHNISCHE DATEN ———
Typ: T. 1
Art: Anfängertrainer
Triebwerk: ein luftgekühltes Sechszylinder-Reihentriebwerk De Havilland Gipsy Queen 32 mit 184 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 230 km/h in 1 500 m Höhe;
Dienstgipfelhöhe 5 500 m;
Reichweite 637 km
Masse: höchstzulässige Abtlugmasse 1 905 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 14,02 m;
Länge 9,52 m;
Höhe 3,91 m
Bewaffnung: keine
Besatzung: 2
 

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