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Der erste britische Strahltrainer -
1953 nahm Hunting Percival auf eigene Kosten die Entwicklung eines strahlgetriebenen Schulflugzeugs mit der
Firmenbezeichnung P.84 auf, das die Nachfolge der Provost antreten sollte. Es folgte ein Auftrag über sieben Erprobungsflugzeuge Jet Provost T.1 (Erstflug 26. Juni 1954). Die Flugerprobung zeigte ermutigende
Ergebnisse, so daß die britische Luftwaffe nach einigen Verbesserungen die Jet Provost als strahlgetriebenen Anfängertrainer einführte.
Die Serienproduktion -
Auf 201 Jet Provost T.3 mit dem Triebwerk
Viper Mk 2 folgten 185 Jet Provost T.4 mit dem leistungsstärkeren Viper Mk 202 und schließlich 110 Jet Provost T.5 mit verlängerter Bugnase, verstärkten Tragflügeln und Druckkabine, aber ohne Flügelspitzentanks.
Daneben wurde eine Variante Jet Provost T.SA mit einem neuen Navigationssystem entwickelt. Inzwischen sind die letzten Jet Provost in Großbritannien von der BAe Hawk abgelöst worden.
Die Jet Provost auf dem Exportmarkt -
Der Erfolg der Jet Provost auf dem einheimischen Markt hat zahlreiche Exportaufträge nach sich gezogen. Der Sudan bestellte und erhielt eine bewaffnete Variante der T.5
mit der Bezeichnung Jet Provost T.55.
Die wichtigsten Versionen Jet Provost T.l, T.3, T.4, T.5; Jet Provost T.51, T.52 und T.55 (Exportversionen).
Die wichtigsten Abnehmerländer
Großbritannien, Kuwait, Sudan, Südjemen, Venezuela u.a.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: Jet Provost T.5 Art: Anfängertrainer Triebwerk: ein Strahltriebwerk Bristol Siddeley Viper Mk 202 mit 11,1 kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 710 km/h; Reichweite 1 450 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 4 175 kg Abmessungen: Flügelspannweite 10,77 m; Länge 10,36 m; Höhe 3,86 m
Bewaffnung: keine (T.55: zwei 7,62-mm-Maschinengewehre; Bomben unter den Tragflügeln) Besatzung: 2
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