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Ein vielversprechender Start -
In seinen Spezifikationen vom 25. Januar 1939 legte das US Army Air Corps (USAAC) besonderen Wert auf Geschwindigkeit, Reichweite und Gipfelhöhe. Der sechs
Monate später vorgelegte Entwurf war so vielversprechend, daß ein noch nie dagewesener Erstauftrag über 1000 Flugzeuge erteilt wurde. Der Prototyp flog erst am 25. November 1940.
Kinderkrankheiten -
Der mit einem Dreibeinfahrwerk ausgestattete, zweimotorige Hochdecker bewies zwar rasch seine hohe Leistungsfähigkeit, doch zeigte sich schon beim ersten Einsatz der 1941 ausgelieferten B-26A, daß die hohe
Flächenbelastung die Flugeigenschaften im unteren Geschwindigkeitsbereich deutlich beeinträchtigte. Nach mehreren Unfällen wurden die Produktion gestoppt und ein Untersuchungsausschuß eingesetzt.
Bewährung im Kampf -
Nach mehreren Änderungen wurde die B-26 zunächst im Pazifik und dann in Nordafrika eingesetzt. Bei der 9. US-Luftflotte flog sie Bomben- und Luftnahunterstützungseinsätze während der
alliierten Offensiven auf Korsika und Sardinien, in Italien und Südfrankreich. Insgesamt wurden 5 157 Exemplare von Februar 1941 bis März 1945 gebaut.
Die wichtigsten Versionen:
B-26A (erste Serienversion, 139 Exemplare), B-26B (vergrößertes Trag-und Leitwerk, 1183), B-26C (verstärkte Abwehrbewaffnung, 1235), B-26F, B-26G (veränderte Flügelpfeilung), Marauder Mk l A (RAF).
Die wichtigsten Abnehmerländer: USA, Frankreich, Großbritannien, Südafrika.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: B-26G Art: Mittelstreckenbomber Triebwerk: zwei luftgekühlte 18-Zylinder-Doppelsterntriebwerke Pratt & Whitney R-2800-43 Double Wasp mit je 1471 kW Leistungen:
Höchstgeschwindigkeit 455 km/h in 1 525 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 6 035 m; Reichweite 1 770 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 17 327 kg Abmessungen: Flügelspannweite 21,64 m; Länge 17,09 m;
Höhe 6,05 m Bewaffnung: elf 12,7-mm-Maschinengewehre; Kampfmittelzuladung 1 814 kg Bomben
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