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Die erste Glenn Martin -
Die Gemeinschaftsfirma Wright-Martin Aircraft Corporation wurde 1916 aufgelöst, und ein Jahr später entstand in Cleveland, Ohio, das unabhängige Unternehmen Glenn L.
Martin Company. Der "Neuling" wurde von der US Army sofort auf die Probe gestellt und mit der Entwicklung eines Bombers beauftragt, der die 0/400 des britischen Konstrukteurs Handley-Page übertreffen
sollte. Daraus entstand die Martin MB-1, auch G.M.B, genannt (für Glenn Martin Bomber), um eine Verwechslung mit dem damaligen Bomber J.V.Martin auszuschließen. Der Erstflug fand am 17. Januar statt und löste sofort
einen Auftrag über zehn Einheiten aus.
Mehr als nur ein einfacher Bomber - Aufgrund seiner relativ geringen Größe und seiner hohen Antriebsleistung war der erste Prototyp der
Martin MB-1 eher ein Mehrzweckflugzeug. Der im Aussehen klassische Doppeldecker wies ein Hauptfahrwerk mit zwei Zwillingsrädern auf und wurde von zwei Liberty 12A von je 298 kW angetrieben. Für die drei Mann
Besatzung waren offene Cockpits vorgesehen. Die MB-1 konnte deshalb auch als Beobachtungs-, Geleit- und Bildaufklärungsflugzeug eingesetzt werden. Aus der Grundversion wurde dann der ausschließlich für Nachteinsätze
konzipierte Bomber MB-2 abgeleitet.
Die wichtigsten Versionen: Nacheinander erhielt der US Army Air Service die G.M.T. (Glenn Martin Transcontinental), die G.M.C. (Glenn Martin Cannon mit einer
37-mm- Kanone im Bug) und die G.M.P. (Glenn Martin Passenger). Die US-Marine bestellte zwei M.B.T. (Martin Bomber Torpedo) und acht Martin Torpedo, bei denen es sich um MB-1 mit dem gestreckten Flügel der MB-2
handelte.
Die wichtigsten Abnehmerländer: USA.
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TECHNISCHE DATEN: Typ: MB-1 Art: Aufklärung- und Erdkampfunterstützungsflugzeug Triebwerk: zwei flüssigkeitsgekühlte Zwölfzylinder-V-Triebwerke Liberty 12A mit je 298 kW Leistungen:
Höchstgeschwindigkeit 170 km/h in Meereshöhe; Dienstgipfelhöhe 3 140 m; Reichweite 627km Masse: Leermasse 3 036 kg; höchstzulässige Abflugmasse 4 632 kg Abmessungen: Flügelspannweite 21,7 m;
Länge 13 m; Höhe 4,4 m; Flügelfläche 104,14 m2 Bewaffnung: fünf 7,62-mm-Maschinengewehre in Ständen am Bug und am hinteren Cockpit plus 816 kg Bomben im Waffenschacht Besatzung: 3
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