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Vom Reiseflugzeug zum militärischen Trainer -
Aufgrund einer Spezifikation des britischen Luftfahrtministeriums entwickelte der Ingenieur Edgar Percival ein
Schulflugzeug, das im wesentlichen auf seinem kleinen, einmotorigen Reiseflugzeug Gull Six aus dem Jahr 1934 beruhte. Der Prototyp des neuen Trainers flog erstmals am 8. Oktober 1938. Die britischen Streitkräfte
zeigten sich bei der amtlichen Erprobung so angetan, daß sie 247 Exemplare bestellten und als P.28 Proctor Mk I einführten. Sehr bald folgten die Versionen Mk II (175 Exemplare) und Mk III (437 Exemplare).
Größer und leistungsfähiger -
1941 entstand eine gründlich weiterentwickelte Version (die zunächst als Precentor, dann aber als Proctor Mk IV bezeichnet wurde), um die gestiegenen Anforderungen der britischen
Luftwaffe zu erfüllen. Die viersitzige Mk IV besaß einen verlängerten Rumpf und eine Doppelsteuerung. Percival Aircraft baute während des Krieges 258 Mk IV. 912 Proctor in unterschiedlichen Versionen wurden von
Hills & Sons in Manchester produziert.
Eine erfolgreiche Nachkriegskarriere -
1945 wurde eine zivile Version mit der Bezeichnung Proctor V entwickelt und in 150 Exemplaren gebaut, die bei Aeroclubs
und kleinen Luftverkehrsunternehmen Absatz fanden. Bei der britischen Luftwaffe blieb die Proctor noch bis 1955 als Schulflugzeug im Einsatz.
Die wichtigsten Versionen
P.28 Proctor Mk I, II, III und IV (militärische Versionen); Mk V (zivile Version).
Die wichtigsten Abnehmerländer Großbritannien.
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——— TECHNISCHE DATEN ———— Typ: P.28 Mk IV Art: Schulflugzeug Triebwerk: luftgekühltes Sechszylinder-Reihentriebwerk de Havilland Gipsy Queen mit 154 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 257 km/h; Dienstgipfelhöhe 4 265 m; Reichweite 805 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 1 588 kg Abmessungen: Flügelspannweite 12,04 m; Länge 8,59 m;
Flügelfläche 18,77 m2 Bewaffnung: keine Besatzung: 3 bis 4
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