|
Eine umfangreiche Flugzeugfamilie -
Die T-6 war zweifellos das beste und bekannteste Schulflugzeug des zweiten Weltkriegs und wurde in über 15 000 Exemplaren
gebaut. Der Prototyp NA-16 wurde aus der ebenfalls erfolreichen BT-9 abgeleitet, die North American bereits 1935 entwickelt hatte. Die verschiedenen T-6-Versionen besaßen unter anderem ein einziehbares Fahrwerk und
repräsentierten die zweite Schulflugzeuggeneration.
Ein klassischer Trainer -
Die ersten Serienexemplare der T-6 flogen 1940. Das Flugzeug wurde in zahlreiche Länder exportiert und unter anderem in
Australien, Schweden und Kanada auch in Lizenz produziert. Allein in Großbritannien und in den Ländern des Commonwealth flogen rund 5 000 Exemplare der hier als "Harvard" bezeichneten T-6. Bei manchen
Luftstreitkräften war die Texan noch 20 Jahre nach Kriegsende im Einsatz, und auch heute noch fliegen beachtliche Stückzahlen.
Die wichtigsten Versionen AT-6A( Basistrainer), AT-6B (Luftkampftrainer);
AT-6C und -6D (Fortgeschrittenentrainer); AT-6D und AT-6F (stärkeres Triebwerk).
Die wichtigsten Abnehmerländer USA, Großbritannien, Kanada, Australien, Schweden, Frankreich u.a.
|
|
——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: AT-6C/D Art: zweisitziger Fortgeschrittenentrainer Triebwerk: luftgekühlter Neunzylinder-Sternmotor Pratt & Whitney R-1340-47 Wasp mit
440 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 335 km/h in 1 500 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 6 555 m; Reichweite 1 205 km Masse: Leermasse 1 885 kg; höchstzulässige Abflugmasse 2 405 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 12,81 m; Länge 8,99 m; Höhe 3,55 m; Flügelfläche 23,57 m2 Bewaffnung: keine (AT-6A/B: zwei Maschinengewehre)
|