|
Spezifikation der ALAT -
Im Rahmen einer Spezifikation der französischen Heeresflieger ALAT (Aviation legere de l'armee de Terre) für ein zweisitziges
Anfängerschulflugzeug entwarf die Firma Nord einen Tiefdecker mit der Bezeichnung Nord 3202, der am 17. April 1957 zu seinem Erstflug startete. Auffallende Merkmale waren das Heckradfahrwerk und ein großzügig
verglastes Cockpit.
Von der Nord 3200 zur 3202 -
Der französische Hersteller entwickelte zwei Vorserienmuster mit den Bezeichnungen Nord 3200 und 3202 und rüstete sie mit einem Salmson 8 ASO4 mit 177 k
W bzw. mit einem Renault 4L22 mit 125 kW aus. Allerdings wurde keines dieser Triebwerke bei der Serienversion verwendet, die einen Potez-Reihenmotor 4D32 mit 177 kW erhielt. Mit den Leistungen des Flugzeugs
zufrieden, gaben die Heeresflieger bei Nord 50 Exemplare in Auftrag.
Ein zweites Serienlos -
Ein weiterer Auftrag über nochmals 50 Stück wurde etwas später erteilt. Diese Serie unterschied sich von der
vorhergegangenen durch das Potez-Triebwerk 4D34 und trug die Bezeichnung Nord 3202B. Im übrigen wurden mehrere 3202 mit einer Spezialausrüstung zur Blindflugausbildung versehen und unter der Bezeichnung 3212
eingesetzt.
Die wichtigsten Versionen 3202; 3202B; 3212.
Die wichtigsten Abnehmerländer Frankreich.
|
|
——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: 3202B Art: Schulflugzeug Triebwerk: ein Kolbentriebwerk Potez 4D34 mit 191 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 260 km/h;
Reichweite 1 000 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 1 220 kg Abmessungen: Flügelspannweite 9,50 m; Länge 8,12m Bewaffnung: keine Besatzung: 2
|