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Ein reines ExperimentaIflugzeug.
Gestützt auf die Erfahrungen mit der Gerfaut machte sich Nord an die Entwicklung eines weiteren Experimentaltlugzeugs, das den gleichen Deltaflügel benutzte. Der
Rumpf war in erster Linie als "Strahlrohr" ausgebildet, an dem der Flügel, das Fahrwerk und das Seitenleitwerk befestigt waren. Nach vorn setzte er sich in eine aufgesetzte Spitze mit dem Cockpit und zwei
Entenflächen fort. Bestellt wurden zwei Exemplare, von denen das erste am 20. September 1955 flog. Ungeachtet der schwachen Triebwerkleistung - die Griffon 1 war lediglich mit einem Strahltriebwerk von 37,27 kN
Schub ausgestattet - bewies das Flugzeug ausgezeichnete Flugeigenschaften.
Wertvolle Erkenntnisse.
Die zweite Nord 1500 startete am 23. Januar 1957 zum Ersttlug. Dank einer Reihe grundlegender
Modifikationen erzielte sie beachtliche Leistungen. Als Antrieb verfügte sie über eine Kombination von Strahltriebwerk (Atar) und Staustrahlrohr (von Nord), was eine beträchtliche Vergrößerung des Lufteinlaufs
erforderte. Am 25. Februar 1959 brach die Griffon II mit einer Geschwindigkeit von 1643 km/h den Rekord über eine geschlossene 100-km-Strecke. Dann erreichte sie in 16400 m Höhe Mach 2,2 und war damit das
schnellste europäische Flugzeug seiner Epoche. Trotzdem blieb die Griffon ein Experimentaiflugzeug und spielte militärisch keine Rolle. Bis Ende 1960 wurden mit ihr mehr als 200 Versuchsflüge durchgeführt, ehe sie
in den Ruhestand trat.
Die wichtigsten Versionen.
Nord 1500.01 Griffon 1; 1500.02 Griffon II (mit leistungsstärkerem Antrieb); Super Griffon (bewaffnete Version, mangels geeignetem An-
trieb aufgegeben).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Frankreich.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: Griffon II
Art: ExperimentaIflugzeug Triebwerk: ein Strahttriebwerk SNECMA Atar 101 E-3 mit 34,32 kN und ein Staustrahltriebwerk von Nord Leistungen: Höchstgeschwindigkeit Mach 2,19;
Steigzeit auf 15 000 m in 6 min 24 s; größte erreichte Höhe 18000m Masse: höchstzulässige Abflugmasse 7065 kg Abmessungen: Flügelspannweite 8,10 m; Länge 14,54 m; Flügelfläche 32 m2
Bewaffnung: keine Besatzung:
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