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Jagdbomben- und Erdkampfflugzeug Nanchang Q-5 ("Fantan")
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Offiziell freigegebene Aufnahmen von chinesischen Kampfflugzeugen sind sehr selten. Die umseitige Aufnahme entstand 1987 auf der Luftfahrtschau in le Bourget.
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Auf der Basis der MiG-19
Die Entwicklung dieses zweistrahligen Abfangjägers und Jagdbombers aus der J-6 (chinesische Lizenzversion der sowjetischen MiG-19) mit
verlängerter Bugsektion und modifizierten Lufteinläufen begann bereits 1958. Der Erstflug fand am 5.Juni 1965 statt. Die chinesische Luftwaffe verfügt über etwa 500 Qiangjiji-5 (Q-5); die chinesischen Marineflieger
haben rund 100 Exemplare mit Entfernungsmeßradar als Abfangjäger in Dienst gestellt. 1978 wurde die Produktion bei der Nanchang Aircraft Manufactu-ring Company praktisch eingestellt.
Ein kostengünstiges taktisches Kampfflugzeug für den Export
1981 lief die Produktion der Q-5 als A-5 für den Exportmarkt bei der Hongdu Aircraft Corporation an. Pakistan erhielt 52 A-5B (Q-5II) und beschafft
zur Zeit 140 A-5C (Q-5III). Weitere Exemplare wurden an Nordkorea geliefert.
Kampfwertsteigerung mit westlicher Hilfe
Im Juli 1986 wurde ein Kampfwertsteigerungsprogramm für die Q-5 eingeleitet, das
gemeinsam von der chinesischen CATIC und der italienischen Aeritalia durchgeführt wird und sich im wesentlichen auf den Einbau eines integrierten Navigations- und Waffenzielsystems nach dem Vorbild der
italienisch-brasilianischen AMX erstreckt: E-Meß-Radar, Trägheitsnavigations-system, Blickfeldsichtgerät, Luftwerterechner, Bordcomputer und digitaler Datenbus. Dazu kommen zwei leistungsgesteigerte Strahltriebwerke
WP-6A mit einem Standschub 29,4 kN bzw. einem Nachbrennerschub von 36,8 kN.
Die wichtigsten Versionen:
Q-5I, -511, -5III; Exportversionen A-5 A, -5B,-5C; NATO-Bezeichnungen Fantan-A, -B, -C.
Die wichtigsten Abnehmerländer: China, Nordkorea, Pakistan.
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———— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: Q-5III Art: Jagdbomber Triebwerk: zwei Strahltriebwerke Shenyang Wopen-6/WP-6 (chinesische Lizenzversion des Tumansky/Mikulin R-9BF-811) mit je
25,5 kN (Nachbrennerschub 31,9 kN) Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 1210 km/h in Meereshöhe; Dienstgipfelhöhe 15 850 m; Einsatzradius 600 km; Überführungsreichweite rund 2 000 km in 11 000 m Höhe
Masse: Leermasse 6 494 kg; höchstzulässige Abflugmasse 12000kg Abmessungen: Flügelspannweite 9,70 m; Länge 16,26 m; Höhe 4,52 m; Flügelfläche 27,95 m2
Bewaffnung: zwei 23-mm-Maschinenkanonen 23-2 in den Flügelwurzeln; Kampfmittelzuladung 2 000 kg (Bomben, Streubomben oder eine 20-kt-Atombombe, Luft-Boden-Raketen, Luft-Luft-Flugkörper PL-2, PL-7,
Sidewinder oder MatraR.550 Magie) an zehn Außenlaststationen
Besatzung: l
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